§. gz. 151
II. Noch ist der Fall zu betrachten übrig, wenn die bepden Grö-ßen u, x oder x durch eine noch unentwickelte Gleichung gegebensind. Um das hier zu beobachtende Verfahren sogleich durch ein Ver-spiel deutlich zu machen, sey die gegebene Gleichung
72 — 20x7 -ff x2 — — o>
Das Differential derselben ist
(7 — sx) cl^ ^ sk>7 — x) clx.
^ V
Setzt man also ^ ^ o, so hat man ax — x o.
Verbindet man aber diese letzte Gleichung mit der ursprünglichgegebenen, so findet man
ab Ii
X UNd 7 —
ffi — — a-
Um zu sehen, ob dieser letzte Werth von 7 ein größter oder klein-ster ist, so hat man für das zweyte Differential der gegebenen Gleichung
<1^7 ,672 >17
(7 — ax) -7 -77 -ff — 2 a - ff I — 0;
" ^ 6x- ' 6x" 6x '
6 v
oder da bereits ^7^0 ist:
(7-ax)^ -ff . ^ 0;
oder endlich, wenn man in diesem Ausdrucke für x und 7 die oben ge-fundenen Werthe substituirt:
ll'- 7 >
clx2 " '
Ist daher I» eine an sich positive Größe, und nimmt man auch von
. 6^ v
der Wurzelgröße v» — das positive Zeichen, so ist — eine nega-tive Große, und daher der oben gefundene Werth 7 ^ ein
— a"
Größtes.
Die Gleichung
72 x^ — 3^x7 0
gibt eben so
1I7
— — 0 oder »7 — X 0,
a x
woraus folgt, daß
x — a^/2 für 7 das Marimum 7 — 0^/4 gck't.