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Anleitung zur höheren Mathematik
Entstehung
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149
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§. gz. 159

selbst noch allgemeiner ist, als die vorhergehende, da sie nicht nur aufdie eben erwähnten besonderen Fälle, sondern überhaupt auf alle mög-lichen anwendbar ist.

Man setze ^ gleich o oder auch gleich «z. Aus dieser Bedin-gungsgleichung findet man einen bestimmten Werth von x,z.B. x---a.Setzt man dann xa ch l>, wo ll unendlich klein ist, in der vorher-gehenden Bedingungsgleichung, und ändert dabey ^ sein Zeichenfinden? z. B.-^ für x a I? positiv und für x---a ll negativ wird^,

so kann die Funktion u für x-^a ein Größtes oder ein Kleinstes sepn.Um dieß zu entscheiden, setze man auch in der gegebenen Funktion ustatt x die Größe s ch ll, wodurch also n einen doppelten Werth erhält,den wir durch bezeichnen wollen. Dieß vorausgesetzt, hat für xaein Größtes Statt, »venu beydeWerthe von kleiner als n sind, undein Kleinstes, wenn cheyde Werthe von r?/ größer als u sind.

So war in dem vorhergehenden Beispieleu a -f- b sx o)^.

Setzt man o, so findet man

llu , ^

stch (x «-)- «,

also auch x^--o. Setzt man aber in dieser Gleichung

4k> (x c)2 o,statt x die Größe o ch Ii, so findet man

und da sonach ^ " sein Zeichen ändert, so kann die Funktion u für x---a

einen größten oder kleinsten Werth haben.

Setzt man nun auch X c g- Ii in der ursprünglichen Gleichungu a I> sx c)?,

so erhält man

a -s- Iz sg- Ii)"?.

Ist daher ll eine an sich positive Größe, so ist in bcyden Fällenn/>u, oder xc- gibt einen kleinsten Werth von u. Ist aber I, einenegative Größe, so ist u/<u, oder x---a gibt einen größten Werthvon u, wie zuvor.