§. Sc. 91
Z. 67. (Weitere I'peeiellc Fälle aus der Trigonometrie).(I). In dem bereits oben (§. 64) angeführten sphärischen Dreyecke Ii l)seyen die Seiten ji und 7 constant, während der Winkel ^ sich ändertund in ^ ff- ck übergeht. Dadurch wird also auch die dem Winkel ^gegenüberstehende Seite « eine Änderung erleiden, und in ^---aff-äa-übergehen. Man suche den Werth von <l a.
Da hier in dem Dreyecke ^ Ii (i nur zwey veränderliche GrößenH und « betrachtet werden, so gehört daö Problem unmittelbar in daSGebiet des Taylor'schen Lehrsatzes, nach welchem man hat, wenn manauch ans die höhere» Differentialien Rücksicht nimmt:
« -ff ckcl -ff ^ -ff -ff . . .
^ >^<l cV/ Vü 1.2^ V^il ^ / >.2.6
Für die Werthe dieser partiellen Differential - Coefficienten findetman aber, aus den bekannten Gleichungen der sphärischen Trigonome-trie (§.20), wenn man der Kürze wegen
sin. ß «In. 7 . . . .
in - . LIN. cl sin. Ii sin. v
Slll. «
annimmt:
/cl a X
l ^ l — m cotang. ^ — in^ cotan^. a,
V cl^ 1 (i ^ 6 — 3 colAng. a — IN,
so daß man daher für den gesuchten Werth von erhält, wenn
n — in aotanA.gesetzt, und diese Differentiation weiter fortgesetzt wird:
" a -ff IN ü-ff (n —in- cotsn F. a) ——
-ff (in^-ff 3 rn^ cntsnA.-a—3 m n ootanF. a: — in) ^ ^
1 . 2 . <i
-ff süin-n (1 -ff 3 ootang.^a) — >Sin^ ootsiiA.^ a-ff (4 m' — ^ — 9 rn^) aolsnA. oc — n^ >—^ff .. .
(kl). In dem sphärischen Drcyecke ändere sich nun der Winkel^ um cl iV, und zugleichdie Seite /Z um cl/3. Man suche die daraus ent-springenden Änderungen üL und ck» des Winkels (i und der Seite n,die dadurch in und 1» «^---«-ffcka übergehen solle».