§. 2 4.
Dieses Verhältnis; ^ " der beyden Änderungen, der Funktion
und ihrer Stammgröße, desteht, wie man sieht, ans zwey Theilensax und all, von welchen allein der letzte von der Größe der Ände-rung K der Srammgrößc x noch abhängig, der erste aber, oder Lax,davon ganz unabhängig ist.
Je kleiner nun Ir wird, desto mehr nähert sich das Verhältnis
^ dem Werthe ssx, als einer Gränze, die eö erst dann er-reicht, wenn K kleiner wird als jede andere noch angebliche Größe, inwelchem Znstande dann I, eine unendlich kleine Größe genanntwird. Man bezeichnet diese unendlich kleine Veränderung b der Stamm-größe X durch rix, und die durch sie erzeugte, im Allgemeinen eben-falls unendlich kleine Änderung u/ — u ihrer Funktion durch clu, sodaß man daher hat
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-- — LUX. ,
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Mau nennt aber rix und <lu das Differential der Stamm-größe x und ihrer Funktion u, so wie man das Verhältniß den
D i ffe r e n ti a l-C o e ffi c ien t e n der Funktion zu nennen pflegt,so daß daher der D i ff e r e n t i a l - C o e ffi ei e n t einer Funktion dieGränze ist von dem Verhältnisse der Änderung der Funktion zu der Än-derung ihrer Stammgröße, welcher Gränze sich nämlich dieses Ver-hältniß immer mehr nähert, je kleiner die Änderung clx der Stamm-größe wird, bis es endlich, für ein unendlich kleines clx, diese Gränzeselbst erreicht.
Ganz eben so hat man in einem zweyten Beispieleu — s x^,wenn x wieder in x -s- K übergeht,
g(x-s-K)', und daher
" ^ — s (3 x- -f- Z I, x -ss. I,-);
und auch hier ist bloß das erste Glied 3sx- des Verhältnisses "
von der Größe Ir unabhängig, und daher dieses Glied wieder die Gränze,welcher sich jenes Verhältnis; immer mehr nähert, je kleiner b angenom-men wird, so daß also dieses Gränzverhältniß, wenn Ii gleich clx oderunendlich klein wird, durch