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Hülfstafeln und Beiträge zur neueren Hygrometrie
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Muncke , der Verfasser des Artikels Dampf in Geitler\neuem physicalischem Wörterbuche, II. Band S. 351 u. ff.hat die Elasticitäten des Wasserdampfs nach Mayers Formelberechnet, und deren Constanten aus den Resultaten derVersuche von Arzberger entnommen, theils weil diese aufeinen hohen Grad der Genauigkeit Anspruch haben, theils,weil sie bei Weitem bis zu den höchsten Temperaturen aus-gedehnt seyen (die Versuche der Pariser Akademiker warendamals noch nicht bekannt), und weil nach der von denübrigen Beobachtern gebrauchten Methode die Elasticitätenleicht zu grofs gefunden werden (was besonders bei der Au-gust sehen der Fall ist), die Abweichungen im Allgemeinenverhältnifsmäfsig nicht bedeutend seyen, und es in der An-wendung , namentlich auf die Dampfmaschinen, besser sey,wenn die Theorie die Elasticitäten etwas zu gering, als etwaszu grofs angebe. Diese Tafel ist bis auf 1000° des achtzig-theiligen Quecksilber-Thermometers und bis auf 5310,1 At-mosphären geführt. Wie viel diese Tafel die Elasticitäten zugeringe angiebt, läfst sich daraus beurtheilen, dafs sie auf179,4°R drei Atmosphären Druck weniger hat, als die Pari-ser Akademiker durch ihre Versuche gefunden haben, undin entgegengeseztem Sinne giebt die ^/«g'ujische Formel aufdieselbe Temperatur 3,4 Meter Quecksilber oder mehr alsvier Atmosphären Druck zu viel an.

In den unteren Graden weichen ebenso beide Rechnungen,die Augustse\te in Mehr, die Munckesehe in Weniger vonden Versuchen ab , indem jene zu hohe, diese zu niedrigeSpannungen giebt; jedoch liegt es in der Natur der Curve,welche die den Thermometer-Graden zugehörigen Spannun-gen bilden, dafs in den niederen und mittleren Graden dieAbweichungen verhältnifsmäfsig geringer sind, als in denhöheren.

Dulong schlägt eine Formel vor, welche die, bei der be-obachteten Elasticität, in Metern Quecksilber, beobachteteTemperatur sehr genau w r iedergiebt, und wodurch die Lückender Beobachtung mit der gröfsten Wahrscheinlichkeit zutref-fend interpolirt werden. Sie hat folgenden Ausdruck:

<='A=h,

0,7153

wo t die Temperatur in Centesimal-Graden , von 100° ab ,und das Intervall von 100° zur Einheit genommen, f dieElasticität in Atmosphären von 0 m ,76 ist (Annalen derPhysik und Chemie, XVIII, S. 471). Daraus vräre, un-ter denselben Unterstellungen,

f=(l+0,7153t) 6 .