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Hülfstafeln und Beiträge zur neueren Hygrometrie
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und andere Meteore, die Frühkälte nicht tiefer gehen wird,als die aus der Abendbeobachtung des Psychrometers fest-gestellte Temperatur des Thaupunctes.

Diese Temperatur nun findet man für Achtzig - und fürHunderltheilung des Thermometers aus den Angaben des mitWasser befeuchteten Thermometers, und dem Unterschiedederselben gegen die Lufttemperatur, in den Tafeln IX und X.

Endlich dient die Tafel XI zur Auffindung der Dichte unddes Gewichts des Wasserdunstes in einem gegebenen Raumefür jede Temperatur von40° C oder32° R bis +50° Goder +40° R.

10. Es ist bereits oben (S. 6) erwähnt worden, dafs diebeiden Thermometer, aus denen das Psychrometer zusam-mengesezt ist, rundum von der Luft mufsten bestrichen wer-den können , und es ist von der gröfsten Wichtigkeit, dafsdem Instrumente eine solche Stelle angew iesen werde, dafsdiesem Erfordernisse Genüge geschieht. Nur unter dein vonallen Seiten freien Zutritt der Luft kann der Verdunstungs-Procefs ungehindert von Statten gehen.

Das Psychrometer, und ein zur Vergleichung daneben ge-stelltes Thermometer, an denen ich beobachte, sind an einemnach Kordoslen gebenden Fenster möglichst frei so befestigt,dafs sie 6 Zoll weit von der, vorzüglich reinen, und durch-sichtigen Fensterscheibe abstehen, vor welcher ich im In-nern mit einer Convex-Linse von 7 Zoll Brenmveite die Stän-de ablesen kann, ohne das Fenster zu öffnen. Die Linsegiebt also für den möglichst gröfsten Abstand der Instrumentedie befste Vcrgröfserung, wie es Herr Ferd. von Schmögerin seinenTafeln für die Beobachter des Thermo-IIygrome-ters (4. Nürnberg 1829) mit Recht vorschreibt. Die Fenster-scheibe ist seitwärts vom Thermo-Hygrometer durchbrochen,dieser Durchbruch mit Korkholz gefüllt, und in dem Korkeine kleine Oefl'nung, worin eine Ausgufsröhre von der hier-unter! gezeichneten Figur

pafst, deren innerer Durchmesser am schmalen Ende etwaeine halbe Linie beträgt. Mit dieser Ausgiefsröhre, welcherman in dem Kork jede beliebige Wendung geben kann, und

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