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die Metalle verbreiten, und welcher nach Manche nicht fug-lieh etwas anderm als feinen verdunsteten Partikeln derselbenbeizumessen ist, begreift der gemeine Sprachgebrauch unterdie Dünste, nicht unter die Dämpfe.
2. Dunst entsteht wie Dampf aus der Verbindung einertropfbaren Flüssigkeit mit Wärme. Die Partikeln des at-mosphärischen Wasser dunstes lassen sich bei starkemNebel, Nachts durch Beleuchtung sichtbar machen, und sind,nach Manche, mit Wasserdunst erfüllte, imd von einer ausWasserdunst bestehenden'Atmosphäre umgebene Dunstkügel-chen. Der Wasserdunst ist nicht im Maximum seiner Dich-tigkeit, sondern davon gerade so weit entfernt als von seinemExpansions-Zustande der tropfbar gewordene Wasserdunst.Der zur Expansion erforderliche Wärmestoff mufs in demin die Dunstkügelchen eingescblossenen und in dem dieseumgebenden Wasserdunste enthalten seyn, und eine Mischungaus kleinen Theilch.cn Dunstes unter dem Maximum seinerDichtigkeit, und aus demselben niedergeschlagenen Wassersmufs eben so gut aufsteigen, als wirklich expandirter Dunst,insofern wie bei diesem, bei jener Mischung die Elementedes Wassers und der Wärme in gleichen quantitativen Ver-hältnissen vorhanden sind, so dafs unter beiden GleichgewichtStatt findet, indem dann nach wie vor ihre zusammenhän-gende Masse im Mittel leichter als die sie tragende Luft er-halten wird. Dunstkügelchen, welchen beim Emporsteigendes Dampfes aus einer erhizten Flüssigkeit durch die äufsereUmgebung Wärme entzogen wird, fallen in die Flüssigkeitzurück, aus welcher sie durch die Wirkung der Wärme ge-bildet wurden, und während der über der erhizten Flüssig-keit entstehende Dampf durch den stets hiuzukommendensensiblen Wärmestoff emporgehoben wird, zeigt dagegen derin der Atmosphäre durch Niederschlag gebildete, durchge-hen ds das Bestreben, herabzusinken, und wird nur vermögeseiner geringen Masse in der Luft schwebend erhalten.
3. Die latente oder gebundene Wärme des Wasser-
dunstes in der Siedehitze wurde von Gay-Lussac , Clementund Desormes, nach ihren sorgfältigen Untersuchungen zu550° C. festgestellt, was mit dem Mittel aus den Resultatenandrer Naturforscher übereinstimmt. (Rumford fand durch
sein Calorimeter aus zwei Reihen von Versuchen 567°,195 C,T'h'att 530° C, Lavoisier und Laplace 555° C, Ure 537,2 C,Southern 538° C, G. G. Schmidt 540° C, Rlaproth und JVolff*583° C.) Eine gegebene Quantität siedenden Wasserdunsteswürde danach 5,5 gleiche Quantitäten Wassers von 0° hiszum Sieden erhitzen, oder 550 gleiche Quantitäten um 1» Cerwärmen.