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Denkschrift zur Begründung des Projects der Eisenbahn-Anlage zur Verbindung des Rheins mit der Weser
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Abzug der Ilebegebülir der jährliche reine Ueberschuss um 38,800 Thlr., oderum 1% des Aetiencapitals, steigen.

Man -will jedocli hieraul' kein Gewicht legen und begnügt sich damitanzunehmen:

dass die Bahngeldeinnahme vom Frachtverkehr neben Deckung desgesammten Verwaltungsaufwands 5% Zinsen für das Anlagecapitals i eh e r verheisst.

Neben diesen Zinsen haben nun die Actionnairs aus dem Bahngeldefür Schnellgüter und für Reisende noch eine Dividende zu erwarten. Wiehoch dieselbe ausl'allen wird, ist schwer zu ermessen; schon darum, weil esan sicheren Nachrichten fehlt, wie viel Reisende gegenwärtig die Bahnliniedurchfahren und wie viel Güter mit den Fahrposten transportirt werden,von einem Collo-Gewichte, welches dem Postzwange nicht unterliegt, d. li.in l'rachlstiickeu von mehr als 40 Pld. jedes. W ären aber darüber auch hin-reichende Nachrichten vorhanden, so würde doch hierauf wenig gefusst Averdenkönnen, weil die Erfahrung lehrt, dass ganz besonders die Zahl der Reisendensich mit der Gelegenheit, rasch, Avohlfeil und sicher fortzukommen, in einemjede Erwartung weil über treffenden Verhältnisse vermehrt. Es ist dies zwareine bekannte Thatsaehe; demolinerachtet wird es nicht überflüssig sein, einigebestimmte Erfahrungen hier einzuschalten.

Nach Aimabe der Staatszeituim sind aus den Geschäftsbezirken

r? O

der

Postanstalleu

zu :

mit Schnell- undFahrposten abgercisetPersonen:

in 1829 [ in 1834

Aachen ....

8,217

18,710

Cöln ....

30,125

49,211

Coblenz

7,708

11,044

Düsseldorf

17,922

32,970

Elberfeld . . .

18,497

32,784

Minden

2,0S8

4,013

Münster

2,807

8,936

Die Dampfschiffe der Cölner Gesellschaft haben nach den gedruckten\ lisch Hissen transportirt:

1827 -

- 18,621

Reisende

in

1831

60,105 Reisende

1828 -

- 33,352

))

1832

65,420 )>

1829

42,942

»

»

1833

97,971 »

1830 -

- 52,580

1831

114,003 »

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