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Zunächst kommt in Betracht, wie hoch dasselbe lur die Frachtgüterauszumessen, sei, damit es einerseits den Bahnbesitzern hinreichenden Rein-ertrag liefere, andererseits aber auch niedrig genug stehe, um die Eisenbahnbelebt und gemeinnützig zu machen.
Sein Maximum wird durch die gewöhnliche Landfracht bestimmt.Diese darf es, zusammen genommen mit den Selbstkosten des Bahntransports,nicht erreichen, weil sonst die Güter, wenigstens grösstentheils, in bisherigerVI eise verfahren werden würden.
Allgemein nimmt man an, dass in dem Landstriche zwischen W eser undRhein die Landfracht für den Centner und die Meile durchschnittlich1 ’/ü Sgr. betrage, und dies scheint auch ganz richtig zu seyn. Dieser Satzergiebt sieh nämlich als arithmetisches Mittel aus 139 Angaben, welche überFrachtsätze auf eben so viel zwischen beiden Flüssen liegenden verschiedenenChausseestrecken eimresammelt worden sind. Ganz dasselbe Resultat zemt
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die Frachtliste eines der ersten Collier Speditionshäuser. In einzelnen Rich-tungen, an manchen Orten, zu gewissen Zeiten und unter besondern Ver-hältnissen steht die Landfracht aber bedeutend unter jenem Mittelsatze undes kommt, um sicher zu ealculiren, auf den niedrigsten Frachtsatz an, welchererlahrungsmässig statt findet.
Man hält dafür, dass für Salztransporte von der Steuer Verwaltung diebilligste Fracht bezahlt wird. Diese Annahme hat viel für sich: Denn dieSalzalifuhr wird alljährlich durch Submission verdungen, ohne Zulassung vonNachgeboten, zu einer Jahreszeit, wo der Ausfall der Hafer-Erndte sichabsehen lässt; die Fuhrunternehmer erhalten prompte Zahlung, sobald sieu*ur Ablieferungsbescheinigung übergeben, und aus der ihnen bequemstenKasse; in der Wahl der Transportzeit sind sie beinahe gar nicht beschränkt;für jedes Fuhrwerk ist stets volle Ladung vorhanden; ein grosser Tlieil desbenutzten Fuhrwerkes gehört anwohnenden Landleuten, oder nimmt das Salzals Rückladung ein. Aus der nachfolgenden Uebersiclit ergeben sich dieFrachtsätze, für welche in den Jahren 1828 bis 1835 die Salzbestände derje-nigen W estpluilischen Niederlagen angefahren worden sind, wohin der Trans-port auf Chausseen bewirkt werden konnte: