Druckschrift 
Denkschrift zur Begründung des Projects der Eisenbahn-Anlage zur Verbindung des Rheins mit der Weser
Entstehung
Seite
16
Einzelbild herunterladen
 

16

sind soll sechs Jahren viele Fabrikanlagen neu entsanden, oder erweitert worden;auch erstreckt sicli die Angabe nicht über alle oben genannte Ortschaften.

Ferner giebt der Direetor der Rheinischen Provinzialfeuersoeietäl,Herr von Hauer, *) den Ivohlenbedarf von Remscheid, Rronenberg, Borgund dem nördlichen Theile des Kreises Solingen zu 054,997 Centuer

und unter ZusaLz der übergangenen 79,200 x

für 72 Stahlhümmor bei Remscheid, zu 734,197 Centuer

an.

Kndlich überschlägt das Eisenbahncomite - zu Fiberfeld in der publieirtenVerhandlung vom 21. Juni 1835 den Kohlenbedarf

für Elberfeld und Bannen zu .... 1,200,000 Scheffel

für Remscheid, Kronenberg, Burg und Solingen zu 730,000 »

für 'Lennep, Lüttringhausen und Ronsdorf zu . 570,000 x

zusammen zu 2,500,000 Sehe!lei,wobei wenigstens in der ersten Position sehr niedrig gerechnet zu sein scheint,da schon in 1829 mehr gefunden wurde. Nach einer in Barmen kürzlichaufgcstellten dctaillirten Uebersiclit sind dort allein jährlich 820,000 Schelfeinötliig. Ist sie, wie angenommen werden darf, richtig, so würde der Bedarfvon Elberfeld allein zu 1,200,000 Schelfei abzuschätzen sein.

Im Ganzen stimmen die drei verschiedenen Angaben recht gut mit

O Q

einander überein und man wird nicht zu hoch greifen, wenn man die inRede stehenden Kohlentransporle zusammen auf 2,500,000 Centuer anschlägt,besonders da die Gruben gehäuftes Maass liefern und der Sehe!fei deshalbetwa 118 Pfund wiegt.

Diese 2'/ 2 Millionen Centuer Kohlen werden aber nicht sämintlich überdie Eisenbahn laulen. Gegenwärtig kommen sie aus dem Sp r ockliö vel sehen -Schlebusch - Ha r dens tei ner und Wittensclien Reviere und aus der Gegend von

u

Bylang. Mittelst der Eisenbahn würden vorzugsweise das AYittensche undlloerdesche und zum Theil das Schlebusch-Hardensteiner Revier die Lieferung

Q

übernehmen. Die durch ihre Lage von Mitbenutzung der Eisenbahn ausge-schlossenen Gruben werden jedenfalls auf Verbesserung ihrer Abfuhrwege

' o o

hinwirken, um in der Concurrenz möglichst zu bestehen, und wahrscheinlich

') lieber die Richtung der projectirten Westphiilisch-rheinischen Eisenbahn durch den Bezirk derherrischen Eisen- und Stahlfabriken und das untere Wupperthal nach Cülu. Seite 17 bis 19.