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10,1 (1841) W - Wae
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W ä r m e.

gab ganz gleiche Resultate. lieber die Oxyde, die zur ClasseR O 3 gehören, finde ich nichts der besondern Beachtung wer-thes angegeben.

Zur dritten Gruppe werden die Schwefelverbindungen( Sulfures ) gerechnet, und zwar die^zu den Classen RS, R 2 S 3 ,RS 2 , R 2 S gehörigen und die complexen, wobei ich aberim Einzelnen nichts besonders zu beachtendes bemerkt finde.Die vierte Gruppe bilden nach Regnault die Chlorverbindun-gen (Chlorwes) , und zwar die zu den Classen R 2 CI 2 , RC1 2 ,RCI 4 , R 2 Cl c gehörenden, ferner die Bromverbindungen (Bro-mures) der Classen R 2 Br 2 , RBr 2 , die lodverbindungen (lo-dures) der Classen R 2 I 2 , RI 2 und die Fluorverbindungen(Fluorures) der einzigen Classe RF1 2 . Zu bemerken ist hierbei,dafs das angewandte Clormangan aus einer zur Trockne abgedampf-ten Solution im Wasser erhalten worden war, indem der Rück-stand in einem Platintiegel nach Zusatz von etwas Clorwasser-stoffsäure geschmolzen wurde. Aller Sorgfalt ungeachtet liefssich jedoch eine partielle Zersetzung nicht vermeiden, denn alsdie Masse im Wasser gelöst wurde, blieb ein mefsbarer Rück-stand, und die erhaltene Bestimmung kann daher nur als eineapproximative gelten. Beim bromsauren Natron wurde erstnach dem Versuche entdeckt, dafs etwas kohlensaures vorhandenwar, und das erhaltene Resultat ist daher etwas zu grofs. DasIodkupfer ( Protoiodure de euivre) , durch doppelte Zersetzungbereitet und dann in einem Platintiegel geschmolzen , gab zweisehr von einander abweichende Resultate, was jedoch erst be-merkt wurde, als die Substanz bereits weggeworfen war. Inder fünften und letzten Gruppe werden die Salze vereinigt, näm-lich die salpetersauren Az 2 O s -J-R 2 O und Az 2 O 5 -f- RO, diechlorsauren Cl 2 0 5 -j-R 2 0, die phosphorsauren P 2 O 5 -J- 2 R 2 O(Pyrophosphates) ; P 2 O s -|-2PbO; P 2 O 5 -j- R O ( Metaphos-phates ), die arseniksauren A r 2 O 5 -j- R 2 O ; A r 2 O 5 -f- 3R O, dieschwefelsauren S0 3 +R 2 0; SO 3 R 0, die chromsauren,die boraxsauren B 2 0 6 -j-R 2 0; B 2 0 6 + RO 5 B 2 0 6 -j-2R 2 0;B 2 0 G -}- 2RO , die scheelsauren, die Silicate und die kohlen-sauren C 0 2 -)- R 2 O ; C 0 2 -}- R O. Bemerkt ist hierbei, dafsdas phosphorsaure Blei durch doppelte Zersetzung erhaltenwurde, indem zu einer Lösung des phosphorsauren Natrons eineLösung von essigsaurem Blei gesetzt, das Präcipitat mehrmalsmit Wasser gekocht, auf demFiltrum gewaschen und endlich in ei-