Nachtrag zur specifischen Wärmecapacilät. 1167
nem Platintiegel geschmolzen ward. Um beim doppeltarsenik—sauren Kali eine Zersetzung zu vermeiden, ward der dasselbeenthaltende Tiegel sofort nach dem Schmelzen vom Feuer ent-fernt. Die Bereitung des arseniksauren Bleies geschah durchVerbindung einer Auflösung des arseniksauren Natrons mit einersolchen des essigsauren Bleis; auf gleiche Weise wurde dasschwefelsaure Blei aus der Zersetzung des essigsauren durchSchwefelsäure und der schwefelsaure Strontian aus der Zer-setzung des salpetersauren durch Schwefelsäure erhalten. End-lich dienten zur Erhaltung des boraxsauren Bleis das Zusam—menschmelzen gewöhnlicher Boraxsäure mit Silberglätte in ei-nem Platintiegel, so wie zur Erzeugung des boraxsauren Kali’sund Natrons das Zusammenschmelzen der erforderlichen MengenBoraxsäure mit kohlensaurem Kali oder Natron in einem glei-chen Tiegel.
Es scheint mir unnöthig, die einzelnen durch Regsaui.tgefundenen Gröfsen, aus denen er die specifischen Wärmecapa-citäten abgeleitet hat, hier mitzutheilen, vielmehr wird es ge-nügen , die von ihm tabellarisch zusammengestellten Endresul-tate aufzunehmen, weil zu erwarten steht, dafs diese einer-künftig aufzufindenden Theorie als Grundlage dienen können.Die nachfolgende Tabelle ist durch sich selbst verständlich,nur rnufs bemerkt werden, dafs die angegebenen Atomgewichtediejenigen sind, die im Allgemeinen als die richtigen angenom-men werden, wobei ich die Genauigkeit der Angaben zu prüfenaufser Stande bin. Endlich bedarf es kaum der Bemerkung,dafs, wie oben, die spec. Wärme des Wassers als Einheit an-genommen worden ist, die Producte aber diejenigen Gröfsen be-zeichnen, die man durch die Multiplication der spec. Wärme in dieAtomgewichte erhält.