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| Nachtrag zur specifiselien Wärmecapacität. 1165
( erhalten, sie in Pulverform, wenn dieses nöthig schien, zu men-gen, in einem Tiegel zu schmelzen, dann stark umzurühren unddurch Ausschütten auf einen kalten Körper schnell erstarren1 zu machen. Die Verbindung war allgemein nach dem einfa-chen Atomverhältnisse. Es verdienen zugleich zwei Classenvon Alliagen unterschieden zu werden, zuerst diejenigen, derenSchmelzpunct beträchtlich über dem Siedepuncte des Wassersliegt, und solche, die schon bei 100° C. oder sogar noch unterdieser Temperatur schmelzen, auf jeden Fall bei dieser Wärme' weich werden. Diesen Unterschied zu beachten ist deswegenwichtig, weil die Körper bei den Versuchen bis 100° C. erwärmtwerden und also ihr Schmelzen oder Weichwerden auf ihreWärmecapacität einen Einflufs haben kann. Zu dieser Gruppegehören dann zweitens auch die Amalgame, wovon das Näm-liche gilt.
Die zweite Gruppe bildeten die Oxyde. Hierhin gehörenI Bleiprotoxyd, wozu reines, in einem Platintiegel wenig ge-schmolzenes, Mennig diente, und Silberglätte, bis zum Dunkel—rothglühen erhitzt, die in Glasröhren eingeschlossen wurde.1 Die untersuchten Körper waren ferner: rothes Quecksilberoxyd,aus dem salpetersauren durch gehörige Hitze hergestellt; Man—ganoxydul ( Protoxide de Manganese ), aus dem Hyperoxyddurch starkes Glühn erhalten; schwarzes Kupferoxyd, durchCalcinirung des salpetersauren Kupfers in kleinen, hinlänglichI harten Brocken gewonnen; Nickeloxydul, auf gleiche Weise1 bereitet, welches aber beim Aufsaugen des Wassers einigeWärme entwickelte, so dafs die gefundene Wärmecapacitätwohl etwas zu grofs sein kann; Magniumoxyd und Zinkoxyd.Der Versuch aber, die Wärmecapacität des Baryurn-, Strontium-und Calcium—Oxyds zu bestimmen, mifslang, weil diese Sub—I stanzen selbst durch das Aufsaugen des Terpentinspiritus Wärmeentwickeln. Die genannten Oxyde gehören zu derjenigen Classe,die durch RO bezeichnet wird. Ueber diejenige Classe vonOxyden, die durch R 2 O 3 bezeichnet werden, ergeben die mit Kol—kothar angestellten Versuche, dafs die Wärmecapacität des Ei-senoxyds ( Peroxide de fer ) durch Calcination abnimmt undzuletzt derjenigen gleich kommt, welche der natürliche Eisen-glanz zeigt. Die glasige arsenige Säure sog etwas Wasser auf,allein dieses hatte auf die Bestimmung der Wärmecapacität kei-nen Einflufs, denn der Versuch, mit Terpentinspiritus angestellt,