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10,1 (1841) W - Wae
Entstehung
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1155
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Wirkungen. Magnetoelektrische. 1155

elektrisch sind 1 . Einen schätzbaren Beitrag zur Erweiterungunserer Kenntnifs der Krystallelektricität hat P. Ermaw 2 ge-liefert. Dieser untersuchte zuerst den Marekanit , und fanddabei die sonderbare Eigenschaft, dafs derselbe bald durch Rei-ben auf Tuch elektrisch wurde, bald gar keine Spur vonElektricität zeigte und in dieser Veränderlichkeit anscheinendohne irgend einen Grund wechselte. Letzterer lag aber nachentscheidenden und unzweideutigen Versuchen in dem Ein-flüsse der ungleichen Temperatur, wonach diese Krystalle, so-wohl die hellen, als auch die trüben, unter 15° vollständigleitend sind, über dieser Temperatur aber zu isoliren anfangenund bei 30° in vollkommene Isolatoren übergehn. Der Ge-danke lag sehr nahe, dafs ihr Leitungsvermögen bei geringererWärme eine Folge vorhandener Feuchtigkeit sey, die bei hö-herer schwinde, allein directe Versuche bewiesen die Unzuläs-sigkeit dieser Voraussetzung. Eben diese Eigenthümlichkeiti zeigte sich auch mehr oder weniger entschieden bei den Ob-sidianen , bei vielen Laven und im hohen Grade beim Dichroit ; vermuthlich aber liegt in der hierdurch erzeugten Unsi-cherheit der Grund, weswegen die Mineralogen auf das elektri-sche Verhalten der Fossilien, als Kennzeichen, keinen hohenWerth legen. Nach Erman ist diese Eigenthümlichkeit sehrparadox, da das bis zum Glühen erhitzte Glas die Elektricitätleitet; allein es ist mindestens höchstwahrscheinlich, dafs die-ses bei den genannten Fossilien gleichfalls sich zeigen würde,was jedoch nicht ausschliefst, dafs bis 15° über 0 Leitung stattfindet, denn aus dem oben erwähnten und anderweitig allge-mein bekannten Verhalten des Glases ist wohl unzweifelhaft,dafs die Isolirungsfähigkeit desselben gleichfalls mit zunehmen-der Temperatur von 0° anfangend wächst, wenn sie auch beigeringer Wärme nicht ganz aufhört, beim Glühen desselben abercar nicht mehr vorhanden ist. Der Turmalin wird nach Er

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mans Versuchen unter gehöriger Behandlung durch ReibenI polarisch-elektrisch, und in Beziehung auf seine Thermoelek-tricität fand er die bisher beobachteten Erscheinungen dem

1 Die Versuche von Fobbbs, die man auch in London and Edin-burgh Philos, Magaz, N. XXVI. p. 133 findet, sind bereits erwähntworden.

2 Aua Berliner Denkschriften für 1829 in Poggendorffs Ann.XXV. 607.

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