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10,1 (1841) W - Wae
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W ä r m e.

der Warme die Rede ist, und wir müssen uns daher begnügen,

nur die vorzüglichsten Arbeiten, wodurch unsere Kenntnifs

dieses Problems neuerdings erweitert worden ist, im Allgemeinen

anzuzeiffen. An die bereits genannten gründlichen UntersuchunO o o

gen von Brewster 1 und Becquerel 2 schliefst sich eine mehr

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beschränkte von Köhler 1 2 3 an, welche sich auf den Turmalin,das Kieselzinkerz und den Boracit bezieht. Blofs dem Tur-malin gewidmet ist eine ausführliche Abhandlung von G. Rose 4 ,welche jedoch zunächsr die Bestimmung seiner Krystallformund deren verschiedene Modificationen, zugleich aber das hier-mit in genauester Verbindung stehende thermoelektrische Ver-halten desselben berücksichtigt. Nach einer grofsen Zahl vonVersuchen läfst sich die Art der Elektricität, welche die bei-den Enden der Turmalinkrystalle durch Erwärmung und Wie-derabkühlung annehmen, auch ohne Versuche aus der Kry-stallform im voraus bestimmen, indem die Flächen des ge-wöhnlich vorkommenden dreiseitigen Prismas und des Rhom-boeders hierfür einen Anhaltepunct darbieten. Das Ende derTurmalinkrystalle, an welchem die Flächen des Flauptrhom-boeders auf den Flächen des dreiseitigen Prismas aufgesetzt sind,wird bei abnehmender Temperatur negativ, also bei znnehmen-der positiv elektrisch ; dasjenige Ende dagegen, an welchemdie Flächen des Hauptrhomboeders auf den Kanten des drei-seitigen Prismas aufgesetzt sind, wird bei abnehmender Tem-peratur positiv, bei zunehmender also negativ. Uebrigens istdie Stärke der Elektricität keineswegs bei allen gleich, sondernwechselt von sehr grofser Intensität bis zu kaum wahrnehm-baren Spuren. Starke Elektricität zeigen solche Krystalle, dieim Innern rein und nicht klüftig sind, also einen muschligenBruch haben. Dahin gehören die hellgefärbten und durchsich-tigen Krystalle, welche die schwarzen und undurchsichtigenin dieser Beziehung weit übertreffen. Inzwischen scheinen nochandere unbekannte Bedingungen mitzuwirken, indem unter denschwarzen manche zwar sehr rein, dennoch aber nur schwach

1 S. Art. Turmalin. Bd. IX. S. 1094. Die Abhandlung findet manauch in Poggendorfts Ann. II. 297.

2 S. Art. Turmalin. Bd. IX. S. 1097.

3 PoggendoriPs Ann. XVII. 146.

4 Ebend, XXXIX. 285.