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10,1 (1841) W - Wae
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1153
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Wirkungen. Magnetoelektrische. 1153

ältesten Zeiten ist bekannt, dafs die zur Reibungselektricitätdienenden Apparate durch Erwärmung für ihren Zweck weitgeeigneter werden. Genau genommen ist dieses wohl aus

schliefslich die Folge der besseren Isolirung, denn auch diebesten sogenannten idioelektrischen Körper zeigen zuweilen garkeine Elektricität, sobald ihr Feuchtigkeitszustand eine gewisseGrenze erreicht 1 , abgesehn davon, dafs die feuchte Luft dieElektricität zu sehr zerstreut, nicht genügend isolirt, daher ihreSpannung hindert und zuletzt gänzlich aufhebt. Der Hauptsa-che nach dürfen wir unbedenklich hierbei stehn bleiben; denngesetzt auch es sey durch Becquerels und meine eigenenVersuche 2 erwiesen oder mindestens wahrscheinlich gemacht,dafs die Wärme in allen Körpern Spuren von Elektricität hervorrufe, so sind diese doch auf jeden Fall zu schwach, alsdafs sie der durch Reibungsmaschinen erzeugten eine mefsbareGröfse hinzusetzen könnten. Ferner kannte man schon seitgeraumer Zeit die sogenannte ErystaUelektricität , die zuerstam Turmalin wahrgenommen wurde, und welcher daher eineigener Artikel gewidmet ist 3 .

Die Aufgabe in ihrem ganzen Umfange und in ihrer ei-gentlichen Wesenheit, sofern es sich um die Erregung derElektricität sowohl im Turmalin, als auch in sonstigen Krystallen handelt, namentlich um die Beziehung derselben zurLage der Axen und zur Krystallform derselben, kann hier nichtzur Untersuchung kommen, wo zunächst von den Wirkungen

1 Wenn ich bei meinen Versuchen in Poggendorffs Ann. XXH.218 bemerkte , dafs einige Feuchtigkeit die erzeugte Thermoelektrici-tät zu verstärken scheine , so steht dieses mit dem bekannten nach-theiligen Einflüsse der Feuchtigkeit nicht im Widerspruche ; denn erst-lich ist dabei von einem stark feuchten Zustande nicht die Rede , undzweitens sind jene elektrischen Erregungen so schwach, dafs sie fürMessungen der Mascliinenelektricität gänzlich verschwinden.

2 Vergl. f. 471 und die daselbst befindlichen Nachweisungen.Becquerel geht in dieser Beziehung wohl zu weit, wenn er in Traitüexpe'rimental de lEIectricite et du Magnütisme. Par. 1840. T. Vf.p. 251 sagt: ha dinleur et Veleclricite derivant du meine principe,suivant toutes les apparences , et manifestant souvent leur aclion enmeme temps etc,, im Allgemeinen aber läfst sich seit der Entdeckungder Thermoelektricität der innige Zusammenhang beider nicht ver-kennen.

3 S. Art. Turmalin, Bd. IX. S. 1088.

X. Bd.

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