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W a a g e.
weitig gewählten Mitteln, wonach die Constmction der Waa-gebalken vielfach abgeändert ist, will ich blofs die wesentlich—sten envähnen. Eins der besten ist das von Mageet.an *, wel-
Fig. eher zwei hohle abgekürzte Kegel mit ihren gröi'seren Grund—
S- flächen vereinigte, weil die Tragkraft hohler Röhren weitstärker ist als die massiver Cylinder von gleicher Masse. R ams—UEüf wählte für seine feinen Waagen diese nämliche Con-struction, Mendelssohn 2 aber änderte sie etwas ab, indem er
Fig.in der Mitte zwischen beiden Kegeln einen hohlen Würfel
4- anbrachte, und da die Metalldicke bei diesen Kegeln nur sehrgering ist, so versah Tkoughton 3 sie im Innern mit Ringen.Bei den neuen, von Robinson verfertigten, Waagen bestehtder 10 Zoll lange Waagebalken aus einem rhomboidalen Rah-men aus Glockenmetall. Einen sehr zweckmäfsigen Bau habendie aus der Fabrik von Haas und Hukteh in London gelie-
Fig. feiten Waagebalken. Sie sind nur etwa 2 Lin. dick und be—
5- stehen aus einem Kreise, von welchem nach beiden SeitenStreben ausgehen, die durch zwei andere gebogene Streben ge-steift sind und aus Glockenmetall verfertigt bei grofser Leich-tigkeit dennoch eine hinlängliche Steifheit besitzen. Die Bie-gungen erfordern grofse Genauigkeit, wenn sie auf beiden Sei-ten einander vollkommen gleich seyn sollen; minder schwierigist es daher, die Stäbe des rhomboidalen Rahmens gerade zu
Fig. machen und durch Querstreben zu steifen, woraus dann eine
6- andere, gleichfalls gebräuchliche, Form der Waagebalken her—vorgeht, wie man sie in Wien zu verfertigen pllegt 1 2 3 4 , wonachdieselben nur eine Strebe ungefähr in der Mitte jedes Armes
Fig. haben, wie aus der Zeichnung leicht zu erkennen ist. Köh—neiv’s durchbrochene Waagebalken unterscheiden sich von diesenblofs dadurch, dafs sie in der Mitte, in ihrer Längenaxe, nocheine gerade schmale Stange haben. Mehrere ausgezeichneteKünstler verfertigen neuerdings die Waagebalken solid vonStahl, z. B. Tboughton, bei dessen späteren "Waagen derBalken aus einer Stahlstange von ein Fufs Länge und einViertel Zoll Dicke besteht, dessen Höhe in der Mitte etwas
1 Journ. de Phys. T. II. p. 252. T. XVII. p. 43.
2 C. XXIX. 153.
3 Philos. Trans. 1798. p. 182.
4 Bacmgahtseii’s Naturlehre, Supplem. Bd. S. 58.