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Prolog zur Weine-Meier.
(Als Epilog zum Heine-Almanuch).
Dein Sturme, der des Meeres tiefste WellenGewaltsam an die Oberfläche riß,
Der aus naturgemußtem Gleichlauf kraftvollDos Meeres Ströme in Empörung stieß,
Der sie erkennen ließ, die Gleichmaßruh'gen,Da wild der Wogenkamm geschäumt in Gischt,Welch' ungeheure Kraft in ihnen wohnet,
Wenn er mit ihrem Wesen seines mischt —Dem Sturme folgt die Ruhe, selbsterstritten,Tiefinncrst wohlig, weil sie drum gelitten.
Solch Sturm hat das Jahrhundert eingeleitet,Dem wir gehören, das sich unser nennt,
Hat unfern Vätern ihre Kraft gewiesen,
Den Weg dem Geist, der sich nach Freiheit sehnt.Und Freiheit ward. Der Frechling, der gebrochenDen Völkcrfrieden schnöd nach Ränberart,
Den hat der Sturm hinweggefegt, weg überEuropas Grenzgestade. — Freiheit ward! —Und Ruhe folgte, wonnig, weil erstritten,Den Menschen glückeswohl, die drum gelitten.
Die Sonne bleibt nicht stehn, die Erde hastetVorwärts — der Beiden Weg heißt für uns Zeit,Sie führt die Menschheit durch Jahrhunderte undDie Menschheit muß ihr folgen cwigweit.
Die darf nicht schlafen drum; in Ruhe nimmer,Und wär' sie noch so groß erkauft, besteh'n.Vorwärts mit Zeit- und Erd- und Sonnenwirbel,Willst nicht erbärmlich, Menschheit, untergeh'n! —Die Grenze frei! Das habt Ihr Euch bezwungen,Die Menschen fr eiheit habt Ihr nicht errungen!