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Heinrich Heinas Grab.
Im Blütenschmuck, vom FrühlingssonnenscheineUmwebt, die Gräber ruh'n in stillein Frieden; —Und keine ärmste Blume ist bcschiedenHier dem verwittert-grauen, schlichten Steine?
Und doch hat Keiner Frühlings-AetherreineUnd Blumenpracht und Vogelsang hiniedenGeliebt, gleich ihm, den heut sie neidisch mieden, —Der Stein weist seinen Namen: Heinrich Heine.
O sangesfroher Liedermund, zerrissen,
Spottsüchtig Herz, es kann, wer so gesungen,
Wie Du, wohl Blumenschmuck und Denkmal missen.
Wer Deinen Namen liest, dem sproßt ein HainVon tausend Blüten auf, mit tausend ZungenGrüßt ihn der Frühling über D e i n e in Stein!
Konrad Telmann.
t.Aus der Fremde", Gedichte. l83il. Brun?, Minden).