lieber den klagende»
Luna, die nächtige,
Nuhespendende,
Und sie glänzte hell und bleich,
Dämmerig feucht,
Wie eine Thräne, die die Sonne
Bei ihrem Lebewohl
Der scheidenden Erde geweint.
Und sie umschwebten Wolken,
Blaßdurchsichrige,
Schleiergewvbenc.
Und mir war's, als kännt' ich sie,
Diese Gvttergestalten,
Stolz und schon und erhaben,
Und diese Nymphe»,
Die leichten, luftigen,
Und alle die Jungfrauen,
Die zarten, liebespendenden
Und liebcbedürftigen,
Doch ihnen voran wallte,
Hoch über alle ragend,
Wie eine Königin, eine Gestalt,
Bleich, kaum geröthet von den Strahlen
Des Himmels-Purpnrmundes,
Nebeldnftig,
Unsagbarer Schone.
Und eine Leyer trug sie im Arm,
Golden,
Die Saiten zerrissen, hängend, klirrend,
Und sie glitt zuweilen darüber hin
Daß ein furchtbarer Wehlaut
Dahingellte
Durch den Himmel,
Und vom Himmel zum Meer,
Daß lauter klagten die Wellenjungsrau'n