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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
Entstehung
Seite
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Glimme» auS es mochte wohl der Reflex des Mondes sein,der aus einer massig schwarzen Cypresse soeben blendend hcrvor-wuchs. An eine vcrtieal stehende, zweite Platte war der Kauerndemit dem Rücken leicht angelehnt, so daß er deren Inschrift zumTheil bedeckte. Sichtbar blieben nur die Buchstaben:

Icksnri lckei . . .

Es sah aus, als säße er in einem Krankenstuhl.

Herr Klotz wandte sich muthig im besten Düsseldorfer Fran-zösisch an den Mann auf dem Grabmal, bittend, er möge ihnendoch gütigst heraushelfen. Jener schob mit den durchsichtigen Fingerndas völlig gesunkene Lid über den: rechten Auge ein wenig zurück.Das Weiß wurde zu einem Achtel sichtbar. Dann sah er dieBeiden verträumt, erloschen an

kann kci'Franzöhsch!" wandte sich der Pastor im holdenDialekt der rheinischen Kunststadt an seine Frau.

Bei diesen phlegmatischen Lauten fuhr es wie ein Blitz überdas stille Gesicht.

Sie müssen warten, bis der Aufseher etwa zufällig zurück-kommt. Und das kann lange dauern. Plaudern wir also in-zwischen. Ich höre gerne von meiner alten Heimath, die ich seitlangen, langen Jahren nicht gesehen"

Und auf ihre Fragen, wie er, ein Deutscher, nach Parisverschlagen worden sei, erzählte er ihnen mit ironisch gehobeneuAugenbrauen:

Im lieben Vaterlande fand ich nicht so recht mein Aus-kommen. Ich fabrizirte nämlich einen Artikel, den die Deutscheuloben, aber nicht konsumiren. Jetzt bin ich hm nun, Be-amter der ?c>mp>es tmwbres. Ich habe mich ebenfalls verspätet,während ich dieses Grab-Grundstück ausmaß. Ein gewisser HeinrichHeine liegt darin, der unter Anderem gesagt hat:

Mitnehmen kann man das VaterlandAn den Sohlen, an den Füßen.

Aber auch hier sollte er keine dauernde Heimstätte finden.Dies Grundstück, das einzige, welches der leichte Vogel sich er-sungen, ist auch nur auf Jahre gemiethet und soll nun ander-