Ach, FaschingS-Rede», die ma» hält
Ret süßein Wein lind Braten.
Sie sind nicht schlimm, doch schlimmer sind
Zuweilen Faschings-T hate n.
Ich meine nicht den Mummenschanz,
Die frohe Lust am Spaßen,
Die Narren st r e i ch e meine ich,
Die traurig ohne Maaßcn,
O D ü sseldorf , Dein Carneval
War immer auserlesen,
Doch solch ein Fastnachtsscherz ivie der,
Ist noch nicht dagewesen!
Als Erste gehst Du durch das Ziel
Im Fastnachts-Narrenrennen,
Von nun an wird man erst mit Recht
Ein Dussel-Dorf Dich nenne».
Merk's: da ein Denkmal Du verwehrt
Dem besten Deiner Sohne
Dem Dichterfürsten, der getauft
Im Naß der Hyppokrene:
Der Name Heinrich Heine wird
Noch hell und leuchtend lodern,
Wenn Jene, die ihn heut' geschmäht,
Schon längst vergessen modern!
Und doch habt Ihr durch Emern Spruch,
Der jenen Streit geschlichtet,
Ein Denkmal, dauernder als Erz,'
Jedoch Euch selbst errichtet!
Es ist ein Denkmal jener Spruch,.
Er mahne Euch zeitlebens
An jene Macht, die Götterkraft
Sogar bekämpft vergebens!
Die Ew'gen mögen Euch verzeih'»
Und es Euch nicht gedenken,
Es mvg' der alte Vater Rhein
Sich ob der Schmach nicht kränken.