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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
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Schätzt inan in Frankreich Hcine's Stil,So dien' uns das zur Warnung!

Man weiß, wie schmachvoll er verfielErbfeindlichcr Umgarnung.

War' er im Leben und GedichtEin Patriot gewesen,

Ihn würden mit solchem Eifer nichtDie fremden Völker lesen.

Zur Strafe, daß er sich erfrecht,Nichtdeutsche zu erbauen,

Soll man in Deutschland nun erst rechtKein Heine-Denkmal schauen! —

Ein allgemeines Bravo scholl,Ein wüthendes Bcifallstoben.Der Bürgermeister sprach würdevoll:Die Zweifel sind gehoben.

Nach diesem schlagenden ArgumentWird sich's von selbst verstehen,

Daß über das Heine-MonnmentZur Tagesordnung wir gehen.

Das Geld — ich denk', es findet sich wohlEin Zweck für die reichen Mittel,

Vielleicht für Dichter, gesinnnngsvoll,

Doch ohne Talent, ein Spittel.

Mag immerhin ein StndentenhanfDie Lieder des Juden plärren,

Was thut's? — Ich hebe die Sitzung auf,Wünsch' guten App'tit, ihr Herren! —

Sie »ahmen die Hüte und gingen fort,Die wackeren Bürger und Gatten.

Man sagt, es sei am Rathhans dortVorübergehuscht ein Schatten.