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Heine-Almanach als Protest gegen die Düsseldorfer Denkmalverweigerung
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Sein Herz hat größere Liebesglut getragenAls deine schnöde Seele je geahnt,

Ein treuer Eckardt, hat in schweren TagenEr immer treu sein deutsches Volk ermahnt.

Bald klang sein Wort wie wildes Donnerrollen,Bald traf es beißend auch mit bittrem Hohn,Und öfter noch schwebt' es in weichen, vollenAkkorden hin, in süßmclod'schem Ton:

Von allem, was in deutscher Brust erklungen,Von allem sang sein zauberhaftes Lied,

Daß es wie Lenzhauch jedes Herz bezwungenUnd, lieblichem Geläute gleich, durchzieht.

Und was er ausgestreut an edlem Samen,Das sproßt zu einer Dankessaat hervor,

Viel tausend Herzen segnen seinen Namen,Und richten hoch ein Denkmal ihm empor.

Obs dich auch wurmt und ähnliches Gelichter,Ob du auch glühst, den vollen LorbeerkranzVom Haupt zu reißen dem entschlafenen Dichter,So strahlt nur Heller seines Namens Glanz.

Entweihe nicht mit deines Grimmes GeiferDie Gruft, in der ein tvdter Sänger ruht,Sonft^kann's geschehen, daß in heil'gem EiferApoll a» dir, wie einst an Marspas thul!

Und Heinrich Heine ewig wird er leben,

Wenn dein verhaßter Name längst verklang,Jahrhunderte noch wird sein Schatten schwebenIn Hellem Glanz sein deutsches Volk entlang.

Paul Goldhagen.