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Willst so du zeigen deine »ene Stärke?
Du zeigst die Schwäche nur von deinem Geist,
Der, wenn dir Großes glücklich widerfahren,
Auf Kleines dich pedantisch thöricht weist,
Der zum „langsamen Schritt" will Alles zwingen:Des Glaubens Treue, dem Genie das Springen!
Für Waffenruhm nur hast du Marmelsteine?
Wie lange hält der Waffen Kunst und Witz?
Je höher stolz sich türmt die Eisenveste,
Je näher ist zerschmetternd ihr der Blitz.
Des Dichters Werke überdauern Reiche;
Sic zittern nicht vor der Revanche Streiche.
Dem kleinsten Scherz, den in des Weines LauneDes Dichters Schalk schrieb an den Freund vertraut,Mau gräbt ihm nach mit Schaufeln und mit Schergen;Die packen ihn: „welch' ein Verbrecher, schaut!"Du Pharisäer! soll ich geh'n und klagen,
Was dich ich horte gegen Jesum sagen?
Ich will nicht sagen, daß du gehst zur KircheAus Heuchelei Ich bin nicht bös und keck);
Doch treibt dich Herzensdrang an jedem Sonntag?Zuweilen, Freund, ist's der sociale Zweck! —
So lang die Drucker nicht mich heißen gehen,
Für Wahrheit, Klarheit will im Dunst ich stehen.
Du schmähst — und ahnst nicht der Gedanken Drängen,
Das gähreud eines Dichters Hirn erfüllt;
Wie drückt die Wucht tief greifender Gefühle!
Was Wunder, daß der Sprudel überquillt?
Der Wille ist zu schwach für das Getümmel —
Vollkommenheit wirst schauen du im Himmel!