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mit sich reißt und Welt und Leben im Feuerstrahl seines Geniusverklärt erscheinen läßt: hier ist der Schlüssel zu der unvergleich-lichen Wirkung der dichterischen Individualität Heine's auf unsandere Sterbliche. Und hierin liegt auch der Grund des unversieg-lichen Hasses, dessen ihn die geistig stramm gedrillte Armee derAutoritätssklavcn würdigt, die im Dichter ihres gleichen suchen:das Schenleder an seinem Ange, den Knebel in seinem Munde,auf daß er nichts erschaue und nichts verkünde, als was eine hoheObrigkeit zu sehen und zu sagen gnädigst gestattet.
Irma von Troll-Borosty-lni.
^Ich bin kein allzugroßer Verehrer Heine's, wünsche aberoft, wenn ich sehe, wenn gewisse Geister ihn angreifen, ihn zurückund möchte alsdann erleben, auf welche Art er seine Feinde zumSchweigen bringt.
Wilhelm Walloth.
^>eine ist ein großer Lyriker, der größte seit Goethe. Erhat uns mit Liedern beschenkt, welche das Entzücken der Menschheitsind und bleiben. Man nimmt Anstoß an einer hier und da zurSchau getragenen frivolen Gesinnung — und mit Recht. Aberein ebenso großes Unrecht ist es, wenn man es unterläßt, denGründen hierfür nachzuspüren, ihm nicht liebevoll zu verzeihen,was widrige Zeiten und Umstände an ihm gesündigt haben. DerMensch ist das Produkt seiner Zeit, und man erwäge, was viel-leicht aus denen, die ihn jetzt verdammen, geworden wäre, hätteein gleicher Unstern über ihnen gewaltet! Und ihnen hat die göttlicheMuse nicht die Stirn mit ihrem Flammenkuß berührt. . .
Wiesbaden. Otto Weddigen.