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(Aus einem „literarischen Albuin", geschrieben 1352 an den Ufern der Erdre
bei Nantes.)
I.
Die blaue Blume war verwelkt,
Statt des Wunderhorns des KnabenErscholl jetzt über's StoppelfeldNur heißeres Krächzen der Raben.
Es fiel das Laub, der Nebel schlich,Und durch die kahlen WälderDie Fee Romantik müde zogAuf ihrem weißen Zelter.
Sie stieg von ihrem Roß, das fastWie Rosinante mager,
Sie machte sich aus dürrem LaubZurecht ihr Sterbelager.
Nun bricht das Auge der Natur,Nun sinkt die Sonne niederUnd seufzend blickt die Fee hineinUnd schließt die Augenlider.
Die Nacht löscht aus das Abendrvth,Es fällt der Schnee in FülleUnd deckt die blasse todte FrauMit weißer Sterbehülle.'
Nun liegt sie ivie die Raupe fest,Die selbst sich eingesponnen,So träumerisch wie sie ihr Leben langIn sich gesponnen, gesonnen.
Doch als der Thauwind schmolz hinwegDen Schnee von allen Wegen,
Da küßte der Lenz die Fee, da begannEs sich zu strecken, zu regen.