Luftströmung.
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bei -mehreren Krümmungen und selbst in kleineren Winkeln
als von 90 Graden der Verlust kaum 0,01 betrug, so läfst sichauch dieser nach »’Auduisson’s Angabe durch einige Erweite-rung und vorzügliche Glätte der Röhre in der Krümmung leichtgänzlich vermeiden *. Wenn ferner aus einer weitern Gaslei-tungsröhre eine angestofsene engere seitwärts abläuft, so kannfür den Fall, wenn grofse Genauigkeit verlangt wird, die Ma-nometerhöhe = h, welche in der weitern Röhre unmittelbarvor dem Anfänge der engem stattfindet, entweder gemessenoder nach den §. 24. gegebenen Formeln berechnet werden.Man betrachtet dann diesen Theil der weitern Röhre als Gaso-meter, setzt das hierfür gefundene h =. H, und findet auf dieseWeise die gesuchten Bestimmungen , wenn anders das engereRohr noch auf eine beträchtliche Strecke fortläuft und nichtblofs als Düse zu betrachten ist. Für die praktische Anwen-dung ist es daher am wesentlichsten, die Mengen der aus be-liebig langen und weiten Röhren in einer Secunde ausströmen-den Gasarten in hinlänglich genäherten Werthen vermittelsteben so bequemer Formeln zu finden, als oben §. 15. für dasAusströmen aus dünnen Blechen und kurzen Ansatzröhren be-reits gegeben worden sind. Hierfür scheinen mir aber die durchd’Aubuisson mitgetheilten sich um so mehr zu eignen, als dar-in die constanten Gröfsen nach dessen eigenen und Giiiaiid’sVersuchen genügend bestimmt sind, Diesemnach ist also fürmetrisches Mafs und M in Kubikmetern ausgedrückt
1) für Röhren, welche überall von gleicher Weite fortlau-fen und an den Enden weder mit einer Düse noch mit einemdünnen durchlöcherten Bleche versehn sind, und bei der An-wendung eines Quecksilbermanometers
2) bei der Anwendung eines Wassermanometers, das spec.Gewicht des Quecksilbers gegen Wasser ==? 13,6 angenommen,also durch f ~^(j dividirt,
1 D’Auscissom findet es auffallend , dafs die Menge der vorhan-denen Krümmungen auf den Widerstand gar keinen Einilufs hat; mirscheint aber hierin ein vollständiger Beweis zu liegen, dafs Krüm-mungen überhaupt heim Strömen der Gase kein llindernifs gehen,weil sonst ihre vermehrte Zahl notliwendig den Widerstand in einemgewissen Verhältnisse steigern müfste.
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