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Pneumatik,
sehenen Röhren gemessen wurde. Mit Uebergehung der ein-zelnen aus zahlreichen Versuchen erhaltenen Resultate theileich blofs eine Uebersicht desjenigen Widerstandes mit, welcherin Röhren von ungleichem Durchmesser und bei Anwendungvon Ausflufsröhren , deren Weite gleichfalls verschieden war,durch mehrere Umbiegungen in Winkeln von 45 und 90 Gra-den erzeugt wurde. War nämlich die Menge der aus gleichlangen geraden Röhren ausfliefsenden Luft in gleichen Zeiten
o o o
= 100, so gaben :
Röhren von 0,05 Meter Durchmesser
Durchmesser der Düsen
0,03 Met.
0,02 Met.
0,01 Met.
7 lvniee von 45°
... 75
82
99
11 — — —
•
... 75
86
99
15 — — —
•
. . . 73
88
99
Röhren
von 0,0235 Meter Durchmesser
7 Kniee von 90°
•
... 73
75
99
11 — — —
•
. : . 73
83
90
15 — — —
•
... 73
80
90
Hieraus geht also
das
merkwürdige Resultat .hervor.
, dafs die
Zahl der Biegungen den Widerstand nicht vermehrt,
und, was
für die Praxis von gröfster Wichtigkeit ist, dafs die engernDüsen bei verhältnifsmäfsig gröfserer Weite der Röhren durchwiederholte Biegungen selbst in kleinen Winkeln kaum ein Pro-cent ihrer Ausflufsmengen verlieren, ja sogar dafs das hieraus er-wachsende Hindernifs durch einige Erweiterung der Röhren inden Knieen und allmalige Krümmung derselben gänzlich ver-mieden wird. Wiederholte Versuche , verbunden mit theore-tischen Betrachtungen, führten zwar zu keinem bestimmten undsichern Resultate, welches nur dadurch zu erhalten wäre, daTsman vermittelst eines Gasometers die Ausflufsmengen aus gera-den und gebogenen Röhren, beide von gleicher Länge, mäfse;allein dennoch glaubt d’Aubuisson den Widerstand, welchendie Krümmungen erzeugen, in genähertem Werthe durch dieFormel
r = 0,00002 u 2 S 2 Meter
ausdrücken zu können, worin r den Widerstand, u die Ge-schwindigkeit und S die Summe der Quadrate der Sinus der-jenigen Winkel, in welchen die Krümmungen gebogen sind,bezeichnen. Die Ausströmungsgeschwindigkeit U ergiebt sich