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7,1 (1833) N - Pn
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Pendel.

den befolgt werden, kann hier nur im Allgemeinen bemerktwerden, dafs sie mit den genauesten, fein getheilten Mafsstä-ben und mit Hülfe von stark vergröfsernden Mikroskopen so-wohl, als auch von rectificirten Mikrometern geschehn müssen.Zugleich versteht sich von selbst, dafs man bei den Pendelver-suchen den Gang der Uhr durch die bekannten astronomischenMittel vergewissern oder corrigiren müsse, nicht minder unter-liegen die Zahlen der Schwingungen einer Correction wegen derGröfse der Elongationswinkel, welche letztem daher genau zubeobachten sind; jeder Luftzug, welcher störend auf die Be-wegung des Pendels wirken könnte, mufs sorgfältig vermiedenwerden, welches meistens durch Einschliefsung der ApparateinGlaskasten geschieht, endlich aber nützen diese zugleich dazu,um die Temperatur während der Dauer der Versuche unverän-dert zu erhalten, indem die Wärme bedeutend auf die Längender Fendel wirkt und daher durch mehrere in der ganzen Längeder Pendel anzubringende zuverlässige Thermometer gemessenwerden mufs.

E. Reduclion des physischen Pendels auf das ein-fache oder mathematische Pendel.

Die aufgestellte Theorie des Pendels bezieht sich auf daseinfache oder mathematische Pendel. Man begreift jedoch leicht,dafs ein solches in der Wirklichkeit nicht existiren könne, unddie in Anwendung kommenden physischen Pendel müssen daherauf jenes reducirt werden, wobei dann die erforderlichen Re-ductionen leicht aus der Natur der Sache aufzufinden sind. Selbstdas mathematische Pendel erfordert bei kreisförmigen Schwin-gungen eine längere Zeit zur Vollendung derselben, wenn diedurchlaufenen Bögen gröfser sind, und da bei längerer Dauerder Schwingungen die Bögen wegen der unvermeidlichen Hin-dernisse der Bewegung nicht stets gleichbleiben können, sowird hierfür eine Correction erfordert. Beim mathematischenPendel wird ein blofser schwerer Punct und eine nicht schwere,stets gleich lange Linie angenommen, das physische dagegenerfordert einen schweren Körper von endlicher Ausdehnungund einen materiellen Faden von schwerer Masse, dessen ein-zelne Elemente daher als schwere Körper, jedes für sich umden gemeinschaftlichen Schwingungspunct oscillirend, zu be-