Allgemeine Bestimmungen. 317
C. Allgemeine Relationen der durch diePendel gegebenen Bestimmungen.
Es ist bereits oben (unter A) angegeben worden, dafs füreine ganze Pendelschwingung die Zeitdauer = t derselben
Nennt man die Summe der in die Parenthese eingeschlossenen
gationswinkel des Pendels so klein, dafs der Werth der durch
dafs die Pendel in beliebig grofsen Bögen isochronisch schwin-gen, vorausgesetzt, dafs diese Bögen oder die Elongationswin-kel insgesanunt klein genug sind , um den Werth der Reihe Sverschwinden zu machen. So viel ist in Beziehung aul diesenallgemein angenommenen Satz einmal gewifs , dafs die hohemPotenzen der Reihe S wegen ihrer schnellen Convergenz fürmäfsig grofse Elongationswinkel füglich vernachlässigt werdendürfen, nicht so aber verhält es sich mit der ersten Potenz. Esbeträgt nämlich selbst für einen Elongationswinkel = a von 5°und 1 = 1 gesetzt das dritte Glied der Reihe nicht mehr als0,000005083...., also eine aufser den Grenzen der Messungliegende Gröfse; dagegen beträgt das zweite Glied für « = 30'
nur 0,0000046, für a = 1° nur 0,0000190, für a = 1° 30'
nur 0,0000428, für« = 2° nur 0,0000761, für a = 2° 30'
nur 0,0001189, für « = 3° nur 0,0001463, für « = 4° nur
0,0003044 und für a = 5° schon 0,0004756-
Wenn man ferner annehmen miifste , dafs die bewegende
t geändert werden , wenn man nicht vielmehr den Werth von 1
die Pendel an beiden isochronische Schwingungen machten, so
/1.3\ 2 /Sin.v.«\ 2 " 1 1
\ t.v (. u ) +-J -
Factoren = S , so ist kürzer t =4 ~_i. Ist der Elon-
ö
S bezeichneten unendlichen Reihe als unbedeutend vernachläs-
sigt werden kann, so wäre t = ^ n jz_i, woraus also folgt,
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Ö
Kraft der Schwere an zwei Orten der Erde verschieden sey,also an einem = g, am andern = g f , so würde der Werth von
in einen andern = 1' umänderte. Wäre dann t = t, oder än-derte man an beiden Orten die Pendellänge in sofern ab , dafs