Druckschrift 
7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
Seite
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Passage n-Iuslrume 11 1 .

Zoll Oefinung eingerichtet ist; es ist daher mit einem auf dieGrundlage a b aufzusetzenden Gestelle versehn, dessen hori-zontaler Theil mit vier Schrauben, deren zwei w, w die Fi-gur zeigt, richtig gestellt wird und dessen beide verticale me-tallne Säulen ef, eF die Axe des Instruments tragen, Beigröfsern und für immer feststehenden Instrumenten nehmen dieoben erwähnten Granitsäulen, an deren oberem Theile sicli dieUnterlagen der Axe befinden, die Stelle der Säulen ef, e'f ein. !An dem obern Theile jeder dieser Säulen ist ein Y-förmigesStück zum Auflegen der Axe befestigt; eine dieser Unterlagengestattet eine horizontale Bewegung vermittelst einer Schraube,um der Axe die vollkommen genaue Richtung senkrecht ge-gen den Meridian zu geben, die andre eine verticale Aenderung,um die horizontale Laue der Axe zu berichtigen. Die Axe j»'besteht aus zwei kegelförmigen und einem mittlern hohlen Stiik-ke, welches letztere die beiden Hälften des Fernrohrs aufnimmt. Hauptsächlich mufs das Fernrohr mit vollkommnerGe-nauigkeit seine optische Axe senkrecht gegen die Drehungs-Axehaben. Die Axe ist bei g mit einem über die Unterlage hinaus-gehenden Fortsatze versehn und ihr Mittelpunct fällt zusam-men mit dem Mittelpunct. eines senkrecht gegen sie befestigtenKreises, den die Figur nur im Seitenquerschnitte zeigt. Diesereingetheilte Kreis dient, um das Fernrohr auf jede beliebigeHölle einzustellen und auch, so weit es die Gröfse und Genaui*;-keit der Theilung erlaubt, die Dienste eines Mittagskreises zuvertreten, nämlich die Flöhe des culminirenden Gestirns anzu- |geben, wozu indefs das Instrumentals blofses Passagen-Instru- jment eigentlich nicht bestimmt ist. Da der Kreis mit der Axeund dem Fernrohre fest verbunden ist, so mufs man die Schraubek lösen, wenn man das Fernrohr auf einen Gegenstand in be-stimmter Höhe richten will, und diese Schraube hält das Fern-rohr in seiner festen Stellung während der Beobachtung. DasAblesen der Flöhe geschieht mit Iliilfe eines Vernier, dessen In-dex in genau verticaler Stellung befestigt ist. Dieser Vernierist an dem auch in der Figur im Seitendurchschnitte sichtbaren, ium die Axe gg* drehbaren, an der Ebene des Kreises, gleichsamwie eine Alhidade , anliegenden und einen Durchmesser dessel-ben darstellenden Stücke befestigt; dieses wird, während Kreisund Fernrohr frei bleiben , durch die Schraube K (oder beimUmlegen der Axe durch h) festgestellt, und indem man nun