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7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
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Beschreibung desselben.

jeden Pfeilers aus einem 70 Zoll hohen, 24 Zoll breiten, 15 Zolldicken Granite und diese behauenen Granite ruhten auf einemgrolsen Granitblocke, der tief in der Erde völlig unerschütter-lich zu liegen schien. Mit den Mauern des Gebäudes setzt mandiese Pfeiler nicht in Verbindung. Bei der Schärfe , die unserejetzigen Beobachtungen gestatten, bemerkte man aber dennochan diesem Königsberger Instrumente eine theils im FortgangederZeit zunehmende, theils von der Wärme abhängige, un-gleiche Aenderung der Lage 1 . Dafs das Instrument nicht inbedeutender Höhe über der Erde, auf hohen Mauprn oder garauf dem unsichern Fufsboden eines obern Stockwerks aufgestelltwerden darf, läfst sich hieraus schon übersehn, indem es ineiner solchen Lage gewifs Schwankungen, die bei vollkommengenauer Beobachtung schon sehr grols genannt werden nüifsten,unterworfen seyn würde. Die Sicherheit der Aufstellung wirddesto nothwendiger, je vollkommener das Instrument ist, indemdaselbst die kleinsten , aus der Aufstellung entstehenden Fehlersichtbar werden. Was die verschiedenen Anordnungen derAufstellung betrifft, so kommen diese zwar in den wesentlich-sten Puncten überein, aber die Künstler haben doch bald aufeine, bald auf die andere Weise de;. 1 einzelnen Instrumenten.Vorzüge zu geben gesucht. Da ich bei diesen Einzelnheiteranicht verweilen kann, so bemerke ich nur, dafs Pearson so-wohl das mit einem zehnfufsigen Fernrohre von 5 Zoll Oeff-nung versehene Passagen - Instrument in Greenwich vonTrougiiton, als auch das von Cary verfertigte in Moskwaumständlich beschreibt 2 , und begnüge mich, die Beschreibungeines kleinern Instruments von Jones , nach Pearsons Anlei-tung und mit Beifügung einer Copie seiner Abbildung, hier mit-Fi_g.zutheilen 3 . Diese Zeichnung stellt die wuchtigsten Theile desInstruments mit vollkommener Deutlichkeit dar und schien mirdaher vor andern Abbildungen einen Vorzug zu verdienen.

Das Instrument kann noch zu den tragbaren gerechnet werden,obgleich es für ein Fernrohr von 48 Zoll Brennweite und 3^

1 Bessels astron. Beobachtungen I. S. V.

2 Peakson introductiou to practical Astronomy IT. 362. 366,Nachrichten von einem Iteichenbachschen Mittagsfennohr, in Astr.Juhrb. 1322. S. 236.

3 Pearson II. 318.