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7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
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i a ii t o g r a p ii.

Vertical - Ebene durch die Axe des Cylinders gelegt, die mitder vorigen den Winkel = a macht, trilTt die Linie in ei-

a

ner horizontalen lintfernuns

_ und in einer Höhe

Los. u

a . Tang, a . Tanjj

geraden Linie ist also in einer Höhet h Cos. u

y über dem vorigen, und dieser Punct derr. f h /f a / Tang.a. Tanjj.y')a' Sec. a.

-f- r Sin. «.Tang, y aufzutragen. Der niedrigste

oder höchste aufzutragende Punct liegt also da, wo

, Sin. aa

r a

-p- Tang, y ist.

r . Cos. a . Tang, y oder Tang, a-

Hieraus lassen sich alle für das Panorama geltende Zeich-nungsregeln ableiten; aber freilich für die wichtigste Kunst, durchrichtige Bestimmung des Lichtes und Schattens, durch richtige

O C* JO

Abstufung der Lebhaftigkeit der Farben u. s. w. die Wirkunghervorzubringen , dafs der Zuschauer wirklich die sehr entfern-ten Gegenstände vor sich zu sehen glaubt, lassen sich nichtso leicht die Tiegeln angeben.

Nach Vietiis Angabe 1 hat Bauker zuerst 1793 in Lon-don ein Panorama aufgestellt, welches die Gegend von Ports-mouth und der Insel Wight darstellte. Das erste Panorama, dasin Deutschland gezeigt wurde, ist, so viel ich weifs, das Pano-

rama von London im Jahre 1800 gewesen.

B.

P a n 1: o g r a p Ii,

auch Storchschnabel genannt (Von näv alles und ypdrpffr schrei-ben) , ist ein Instrument, womit man in jeder Art von Redu-ction , entweder verkleinernd oder vergröfsernd , Figuren copirt.Der gemeine Pantograph oder Storchschnabel bestellt aus 4 Stä-ben, welche mit einander verbunden sich ihre Bewegung inhorizontaler Lbene so mittiieilen , dafs zwei an den gehörigenStellen durchgesteckte Stifte in gleichen Richtungen aliquoteRäume durchlaufen, weswegen der eine diejenigen Figuren inproportionaler Gröfse auf ein untergelegtes Blatt zeichnet, dieder andere auf der gegebenen Zeichnung durchläuft. Sonachdient also dieses Werkzeug zum genauen Copiren, verbunden

t Vieths Lehrt, d. physisch - angewandten Mathematik. 2tcr Th.S. 109, Leipz. bei Barth 18-6.