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7,1 (1833) N - Pn
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Optik.

strahlen darstellen, welche durch eine sehr enge Oeffnung ein-fallen , auch die Lehre vom Sehewinkel gehören hierher. Daalle diese Gegenstände im Artikel Licht erwähnt worden sind undunter den Artikeln Schallen, Seheivinkel, Gröfse, scheinbare,Gesicht, Gesichtstäuschungen noch mehr davon vorkommt, soehört hierher nichts weiter als einige literarische Nachwei-sungen.

Aus dem Alterthume ist unter dem Namen desEüCLiDES einWerk über die Optik auf unsre Zeilen gekommen, Evy.Xtiöov 5 Onn-xk, welches in öl Theoremen meistens Sätze über scheinbare Grö-fse gleicher und ungleicher Linien bei bestimmter Stellung desArmes abhandelt. Des Ptolesiaeus Optik scheint wenig Brauch-bares aus der eigentlichen Optik im engern Sinne enthalten zuhaben. Der arabische Mathematiker Aliiazen im zwölften Jahr-hunderte, von dem man sonst glaubte, er habe vieles aus Pto-lemaeus geschöpft, scheint, nach Delajirkes Urtheil, die Optikdes Ptoi.emaeus vielleicht gar nicht gekannt zu haben , er hatsich aber um die Optik bedeutende Verdienste erworben. Vi-TELi.io schöpfte aus ihm und schrieb eine für seine Zeiten brauch-bare Optik. Die Bücher Alhazens und Vitellios über dieOptik hat Risneii in seinem Opticae Thesaurus (Jjasil. 1572)herausgegeben.

Von Schriftstellern der frühem Zeit führe ich aus Gehleknoch folgende an, die unter dem Titel, Perspective, optischeGegenstände abhandeln. Feckham Perspecliva communis, (ed.Hahtmassi. Norimb. 1542. 4.) Roß. Baconis perspecliva.(ed. CuaiisACHir. Francof. 1614. 40 Einige Nachrichten überdiese frühem Bemühungen in der Optik, die für uns fast ohneallen Werth sind, gieb't' Priestley in seiner Geschichte derOptik, erste Periode, und Klügel in den Zusätzen dazu.

Aus der etwas spätem Zeit besitzen wir in des MaukolycusTheoremala de linnine et umbra ad perspedivamet radiorum in-cidentiam facientia (Venet. 1575- 4.) und Po ktas TSIagia nalu-ralis (Neap. 1558. fol.) und de rcfractione, optices parte (Neap.1593. 4.), ferner des Aguilonius Oplicorum libri sex (Ant-verp. 1613. fol.) einige Beiträge zur Vervollkommnung der op-tischen Kenntnisse. Maukolycus erklärte richtig die Entste-hung des runden Sonnenbildes , das selbst, wenn die Sonnen-strahlen durch ein eckiges Loch eindringen , sich zeigt; Portabeschrieb die Camera obscura, die er schon durch Anwendung

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