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7,1 (1833) N - Pn
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Optik.

messen. Der eine von den Sockeln nämlich , worauf die bei-den genannten Stangen ruhn, trägt einen King von 15 Millime-tern Durchmesser, dessen Ebene auf der Axe der Hauptstangelothrecht ist und dessen 35 Millim. hohes Centrum dem ausge-

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spannten Seidenfaden correspondirt. In einem 2 Cenlimeter be-tragenden Abstande von diesem Kinge belindet sich eine dünnePlatte, ungefähr 20 Centimeter lang, mit einem runden Lochevon 20 Millimetern Durchmesser, dessen Centrum mit dem desRinges correspondirt. Sieht dann das zu prüfende Auge durchdiesen Ring und das Loch, wenn man es dem erstem nähert,gegen den weifsen Faden, so scheint derselbe in zu grofserKältedoppelt zu seyn , indem die erscheinenden doppelten Fäden ei-nen Winkel bilden , dessen Spitze in der kleinsten Entfernungdes genauen Sehens liegt; von hier an ist er einfach, bis in grü-lserer Entfernung abermals die Spitze eines solchen Winkels ge-bildet wird, welche die gröfste Entfernung des deutlichen Sehensgiebt. Heide Abstände werden vermittelst der Schieber, wel-

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che auf der hölzernen Stange beweglich sind, und der auf dieHauptstange aufgetragenen Scale gemessen und geben hiernachden gröfsten und kleinsten Abstand der deutlichen Gesichts-Weite. il/.

O p t i k.

Optica, optice; Oplique; Optics.

Unter diesem Namen versteht man im weitern Sinne die ganze

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Lehre von der Bestimmung des Weges der Lichtstrahlen, im engernSinne nur diejenigen I.ehren, welche den geradlinigen ForHanirder Lichtstrahlen betreffen, wo dann Ratoptrik und Dioptrik alsvon ihr verschiedene Theile der Lehre vom Lichte angesehn wer-den. In diesem engern Sinne ist der Umfang der Optik sehr be-schränkt, da wir die Perspective, die Darstellung von Figurenund Körpern in einer Zeichnung, die in einer gegebnen Ebeneliegt, und die Photometrie, die Lehre von dem Grade der Er-leuchtung, davon absondern. Der ganze Inhalt der Optik kommtdann auf die Hauptgesetze, dafs das Licht sich nach geradenLinien ausbreitet, dafs die Erleuchtung sich umgekehrt wie dasQuadrat der Entfernung und wie der Sinus des Einfallswinkelsverhält, zurück. Die Lehre von der Grenze der Schattenund von den Bildern, die sich im dunkeln Zimmer durch Licht-

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