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Nördlich t.
fördern. Wenn aber in Gemafsheit der zahlreichen , oben (un-ter f) beigebrachten Zeugnisse, wozu noch die Bemerkung v.Wrangel’s kommt, dafs die Nordlichter durch die Verdun-stung offener Stellen des Meeres in den Polargegenden befördertwerden, sehr feiner Dunst in der Atmosphäre aufsteigt, gesetztauch derselbe sey so ausnehmend dünn, dafs er die Luft kaumoder auf jeden Fall nicht merklich trübt, so mufs die elektrischeVertheilung sich auch auf diesen erstrecken und ihn selbst elek-trisch machen, und hierin liegt die Ursache, warum eine dun-stige Atmosphäre und höchst feines Gewölk unzweifelhaften Er-fahrungen gemäfs die Bildung der Nordlichter begünstigen, wel-ches sich bis zu einem Grade erstreckt, vermöge dessen sie zu-letzt in wirkliche Gewitter übergehn, wofür gleichfalls ein-zelne beweisende Beispiele vorhanden sind. Hieraus entstehndann zugleich die einzelnen sich erhebenden, mitunter selbstvom Winde bewegten Lichlwolken , die kaum bei irgend einemgröfsern Nordlichte fehlen; auch wird nach meiner Ansichtkein aufmerksamer Beobachter in Abrede stellen, dafs die vielen,überall am Himmel verbreiteten , in rüthlicher Farbe sich zei-genden , erleuchtenden Blassen nichts anders als höchst feine,von den eigentlichen elektrisch leuchtenden Nordlichtstrahlennach Art der Abendröthe erhellte Wölkchen sind.
Hiermit sind schon die meisten Linzeinheiten des Nord-lichtphänomens den darüber oben mitgetheilten Erfahrungen ge-mäfs genügend und ungezwungen erklärt, aber es hält nichtschwer, hieran eine Enträthselung der anderweitigen Bedin-gungen und Nebenumstände zu knüpfen , ohne dafs es geradenothwendig ist, hierüber vollständig zu seyn. Da die elektri-sche Erregung über die ganze Erde, mindestens bis nahe andie magnetischen Pole, in den meisten Fällen nicht völlig biszu denselben, nur in sehr seltenen aber bis darüber hinaus statt—lindet, so können die Nordlichter auch innerhalb dieser Gren-zen erzeugt werden, nur nicht da, wo die Feuchtigkeit der At-mosphäre als Hindernifs auftritt, die kleinern und niedrigemmüssen blofs da häufig zum Vorschein kommen, wo die Bedin-gungen hierzu günstig sind, die gröfsern, eben daher hohemund zugleich seltnem werden sich weiter nach Süden erstrecken,sie können grüfsere und geringere Breiten haben und auf glei-che Weise innerhalb weniger Längengrade beschränkt sevuoder sogar auch die ganze, um beide'inagnetische Pole laufende