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7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
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Nordlicht,

und wenn diese so grofs sind, dafs sie sich weit über das Zenithhinaus nach Süden erstrecken , so bilden sie in der Nähe desZeniths eine Art Glorie oder Krone. Die Entfernung derselbenvom südlichen Horizonte kommt genau der Neigung des Beob-achtungsortes gleich , so dafs also der Südpol der Neignngsnadeljienau «egen die Mitte der Krone gerichtet ist. Bei der Bildung

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derselben zeigt sich das Nordlicht in seiner schönsten Pracht,indem das Himmelsgewölbe das Ansehn einer glänzenden, vonverschiedenfarbigen Lichtsäulen getragenen Kuppel hat. DieKrone scheint der Vereinigungspunct der aus dem Bogen auf-steigenden Lichtstrahlen zu seyn 1 und ihre Bildung kann nurdurch die Annahme erklärt werden , dafs die Lichtstrahlen vonder Oberfläche der Erde in einer Richtung ausstrahlen, welchemit der Neigung der Magnetnadel, also mit der Resultirenden dermagnetischen Kräfte der Erde parallel läuft 2 . Nehmen wir nunan, dafs eine Ebene den Himmel im magnetischen Zenith er-reicht und dafs die Lichtsäulen in einer Richtung ausfahren,welche senkrecht auf dieser Ebene steht, so begreift man, wiedie Bildung der Krone, in welcher sich alle diese Strahlen zu !sammeln scheinen , möglich ist. Die Strahlen, welche aus demBogen gegen das Zenith zu schiefsen scheinen, gehn nicht inaller Strenge von dem leuchtenden Ringe aus, noch sind sie zuLichtsäulen verbunden , sondern jeder von ihnen ebensowohl,als der Ring selbst, besteht aus einer grofsen Anzahl von kur-zen Lichtcylindern, welche eng an einander liegen und fastparallel sind 3 . Man kann dieses versinnlichen, wenn man ei- |nen Globus so stellt, dafs seine Axe 18 bis 20 Grade von derauf den Plorizont perpendiculären Linie abweicht; die Meri-diane stellen dann die scheinbare Richtung der Lichtcylinderund der Parallelkreis in 80° oder der Pol selbst die Krone dar.

So wird jeder Beobachter die Krone in seinem magnetischenZenith sehn, weswegen die Plöhe derselben nicht aus zwei an

1 Scliweiggers Journ. a. a. 0. S. 196.

2 Ebend. S. 197.

3 Ebend. S. 199. Diese Stelle ist mir ganz dunkel; auch kann \ich nicht vereinigen, dafs hier die Cylinder eng an einander liegend Igenannt werden, da sie oben als weit abstehend angenommen wur- 'den. Ich mufs jedoch bemerken , dafs ILujsteen den Aufsatz imEdinburger Journal als Berichtigungen dieser Abhandlung bezeichnet,und ich setze daher aus ersterem das Folgende zu.