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7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
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Nordlicht,

längerte Axe dieser Nadel gegebenen Puncte zu convergirenscheinen miifsten. Die magnetische Materie ist nach ihm fernernicht selbst leuchtend , sondern das Licht wird erzeugt durchdie sie durchströmende Elektricität, welche ihre sonstigen Ei-genschaften etwas abändert. Dalton meint, dafs alle von ihmseit 1793 bis 1801 beobachtete Nordlichter diese Hypothesevollkommen bestätigten 1 2 ; inzwischen mufs man doch bekennen,dafs die ganze Hypothese auf keine einzige ausgemachte That-sache gebaut ist. Die Richtung der Neigungsnadel wird näm-lich durch die Anziehung der terrestrischen Magnetpole gegeben,aber hieraus folgt nicht, dafs eine wirkliche magnetische Ma-terie in dieser Richtung strömend oder schwebend auf der Erdevorhanden ist, noch weniger aber läfst sich irgend eine That-sache zum Beweise dafür beibringen , dafs diese zugleich derElektricität zum Leiter dienen könne oder müsse, indem dieElektricität noch obendrein hier zu Hülfe gerufen wird, ohnezuvor ihren Ursprung und ihr plötzliches Vorhandenseyn nach- (zuweisen.

Biot 2 hat diese Hypothese weiter entwickelt. Nach ihmbefindet sich das Nordlicht in unserer Atmosphäre und bestehtaus leuchtenden Strahlen, wobei es jedoch nothwendig ist, wenndie verschiedenen Formen erklärt werden sollen , auf die Per-spective Rücksicht zu nehmen, wie unter andern auch diedurch ein Gewölk fallenden Strahlen der Sonne nach einemPuncte zu convergiren scheinen, obgleich sie parallel sind. In- jdem also die Strahlen des Nordlichts stets grölste Kreise am jHimmelsgewölbe zu beschreiben scheinen und ihre Richtung ;nach demjenigen Puncte hin nehmen , nach welchem eine ganz jfrei schwebende Magnetnadel hinweist, so mufs man sie in derWirklichkeit fiir cylindrisch und dieser Nadel parallel halten.Weil sie ferner in ihrer ganzen Länge Ungleichheiten des Lichtsund der Dicke zeigen, so mufs man sie als zusammengesetzt auseiner Menge kürzerer Cylinder betrachten, und das Nordlicht imGanzen besteht also aus einem Walde leuchtender Säulen, dieinsgesammt der mittlern Richtung der magnetischen Kräfte, alsoauch unter einander parallel sind , in der Luft in fast gleicher

1 Mem. of tlie Soc. of Manchester. T. V. p. 66S ff.

2 Journ. de Phys. XCItr. 5. 98. Auch im .Tourn. des Savaus1820. p. 341. 3S0. und daraus in G. LXV1I. 1. 173.