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7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
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Feuchter.

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mittelst der Sonnenstrahlen, so erfolgt eine von oben herab-gehende Verwandlung des Dunstes in Dampf, oder eine Auflö-sung des Nebels, wonach derselbe herabzusinken scheint, undes mufs dieses in Folge der Trockenheit der Atmosphäre einVorzeichen heiteren Wetters seyn. Ist dagegen die untere Luft-schicht mit Dampf gesättigt und mit Nebel erfüllt, ist sie zu-gleich wärmer, so dafs sie in Folge der hieraus hervorgehen-den gröfseren Leichtigkeit aufsteigt, dauert aufserdem durch dieWärme des feuchten Bodens die Verdampfung fort, jedoch so,dafs der Dunst des in den unteren wärmeren Luftschichten auf-steigenden Nebels aufgelöst wird und erst in den oberen wiederals undurchsichtiges Stratum zum Vorschein kommt, so gewinntdieser Procefs das Ansehn , als würde der Nebel gehoben undin den oberen Regionen zu Wolken verdichtet, welche späterdurch erfolgende Abkühlung oder Uebersättigung mit Feuch-tigkeit Regen erzeugen müssen. In den meisten Fällen kommtjedoch ein bedingender Umstand hinzu, nämlich ein aufstei-gender Luftstrom, welcher die Nebelmassen emporhebt, so dafssie später verdichtet als Regen wieder herabfallen. In FolgeÖrtlicher Verhältnisse können jedoch die hierdurch gebildetenRegenschauer erst an andern Orten zum Vorschein kommen,als an denen, wo die Nebelmassen emporsteigen, namentlichwenn diese durch Luftströmungen über höhere Gebirge fortge-führt wurden. Unter andern ist dieses der Fall bei den Nebeln,welche nach Ciiiusties 1 wiederholten Beobachtungen häufigvon Darwar aus auf die andere Seite der Gauts - Gebirge ge-

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führt werden und dort die heftigen Regengüsse erzeugen; auchregnet es auf der Hochebene von Quito, wenn die Luft-strömung stark genug ist, die Nebel aus der Tiefe dorthin zuwälzen 1 2 .

Insofern die Entstehung des Nebels durch den Grad derFeuchtigkeit des Bodens sowohl, über welchem er gebildetwird, als auch der Luftschichten , in denen er zum Vorscheinkommt, und zugleich durch das Verhältnifs der Temperaturbeider bedingt wird, so kann dieselbe nicht füglich zu allenTageszeiten gleich häufig erfolgen, vielmehr wird sein Erschei-nen am meisten dann statt finden, wenn der Boden wärmer ist,

1 Ediub. Pliil. Journ. N. Ser. N. 10. p. 502.

2 Vergl. Art. Regen.