Druckschrift 
7,1 (1833) N - Pn
Entstehung
Seite
8
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I

8 Nadir. Natrium.

schiedener Sonnenhöhe ungleiche, hier also eine gleiche Höhen-parallaxe hervor, und auch diese Fehler heben sich auf. 4) DieBeobachtungsfehler, wenn die Beobachtungen mit einerlei In-strumente angestellt sind, werden in gleichen Höhen wenigstenssofern, als sie von Unrichtigkeit des Instruments abhängen, gleichseyn, und auch sie fallen also hier mehr als in andern Fäl-len gegen einander weg. Man kann daher offenbar das mit(z/Dz/D') multiplicirte Glied bei diesen Beobachtungen alssehr klein und als weit genauer bekannt ansehn, als es bei an-dern zusammengestellten Beobachtungen der Fall ist.

Wendet man ganze Reihen von Beobachtungen an, so mufsman allerdings auf das Vorriicken des Nachtgleichenpunctes undauf die Aenderung der Schiefe der Ekliptik Rücksicht nehmen 1 .

Diese Nachtgleichenpuncte verändern ihre Stelle am Flim-mel, worüber ein besondrer Artikel, Vorriicken der Nachtglei-chen, handelt. B.

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N

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Fufspunct; Nadir j derjenige Punct, welcherdurch die unterwärts verlängerte Verticallinie getroffen wird.Er ist also dem Scheitelpuncte, Zenith, entgegengesetzt undbeide liegen in den Polen des Horizontes.

Da die Erde keine vollkommene Kugel ist, so trifft dieScheitellinie unserer Antipoden nicht genau mit der unsrigen zu-sammen ; auf einer vollkommen kugelförmigen Erde würde ge-nau das Zenith unserer Antipoden unser Nadir seyn.

Dafs jeder Ort auf der Erde sein eignes Nadir hat unddafs mit jeder Veränderung des Ortes , den wir einnehmen, eineverhältnifsmäfsige Veränderung des Nadirs verbunden ist, ver-steht sich von selbst. B.

N

a t r 1 u m.

Natr onium; Natrium ; Sodium; Sodium.

Zuerst 1807 von Davy aus dem Natron ausgeschieden findet

1 Auf diese Weise sind die Ilectascensionen der 14 Hauptsternebestimmt in: Fundamenta astronomiac, deducta ex observ. cel, Bradley,auct. Bessel. p, 17.

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