Multiplicator.
2505
ridiane abgelenkt ist, c, so ist nach Hajvsteen 1 die Kraft, wo-mit sie in ihre Lage zurückgezogen wird,
Mm Sin.c
und diese mufs durch die Repulsion des Multiplicators über-wunden werden. Hierbei sind zwei Fälle zu unterscheiden,zuerst wenn der Multiplicator mit der Axe der Magnetnadelin einer verticalen Ebene liegt oder wenn beide einen Winkelmit einander bilden. Es sey NS die Richtung des Rheophors Fig.im magnetischen Meridiane, ns die der seitwärts getriebenen^ 7 -Nadel. Heifst dann E die magnetische Kraft, so wirkt diesein der Richtung D E auf die Nadel und läfst sich in die per-pendiculare DG und in GE zerfallen. Es ist dann
DE: D G =
1: Cos.
oder
E:DG =
1: Cos.
also
DG = E
. Cos. c.
Gegen diese Kraft reagirt die Nadel mit der Kraft := m, undda D E = Sin. c, die Stärke der Abstofsung des Rheophorsaber dem Abstande umgekehrt proportional ist 1 2 , so erhältman den Ausdruck für die gesammte Kraft = k, womit derElektromagnetismus des Drahtes und der Magnetismus der Na-del auf einander wirken,
, Cos. c _
k=Em. —- = Em Lot. c,
Sin. c
und wenn dann die Nadel in ns zum Stillstände kommt,so ist
Mm Sin.c = Em Cot. c,
woraus
E = M = E Sin. c Tang.c M.A.
Cot. c 6
Bildet der Rheophor mit dem magnetischen Meridiane einengg^'Winkel KCN = d, so ist für die drei in den Zeichnungen bisausgedrückten Fälle
1 Ueber den Erdmagnetismus. Th. I. S. 130.
2 S. ElclUromagnetismus. Bd, III. S. 521.