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Multiplicator.
während der Frosch in lebhafte Zuckungen geräth, und jenerscheint daher diesem nachzustehn ; allein Nobili gesteht dochselbst zu, dafs dieses Resultat blofs eine Folge der gehinder-ten Leitung ist, indem vielmehr die geringsten thermoelektri-schen Ströme, sobald sie einen blofsen metallenen Rogendurchlaufen und also in ihrem Fortgange nicht gehindert wer-den, eine merkliche Ablenkung der Multiplicatornadel bewir-ken. Hierfür bleibt also die Magnetnadel das empfindlichsteGalvanometer, obgleich das Froschpräparat sich empfindlicherzeigt, sobald Leiter der zweiten Classe sich mit im Kreise deselektrischen Stromes befinden. Hiernach räth also Nobili,bei der aufserordentlichen Feinheit des Multiplicators und dergrofsen Bequemlichkeit desselben, das Froschpräparat für hy-droelektrische Ströme noch beizubehalten, wenn es auch fürthermoelektrische so weit nachsteht, dafs es wegen derSchwierigkeit im Gebrauche für ganz entbehrlich zu hal-ten ist.
Nobili hat die in der oben mitgetheilten Tabelle ent-haltenen Intensitäten empirisch gefunden und dabei voraus-gesetzt, dafs durch einen zweiten und dritten u. s. w. Rheo-
b •
phor eine 2-, 3- • . • n fache Verstärkung der Wirkung stattfinde. Der von ihm angegebene Multiplicator würde ein fürviele Aufgaben sehr nützlicher Apparat seyn , dürfte man vor-aussetzen , durch genaue Befolgung der aufgestellten Regelnbei seiner Verfertigung ein eigentlich messendes Galvanome-ter zu erhalten. Es bleiben aber immer noch einige sehrwichtige Fragen zu beantworten übrig, die zum Verstand-nifs der durch die Multiplicatoren gegebenen Resultate undfür ihre Construction von gröfster Wichtigkeit sind, nämlichüber das Verhältnifs der Ablenkungswinkel zur Stärke deselektrischen Stromes und über die Zunahme der Kraft durchVermehrung der Windungen mit gehöriger Rücksicht auf denAbstand der Drähte von der Nadel. Wir haben auch hier-über bereits treffliche Erläuterungen erhalten. Zuerst verdie-nen in dieser Hinsicht die Bemühungen von KXmtz 1 ge-nannt zu werden. Heifst die Kraft des Erdmagnetismus M,die magnetische Kraft der Nadel, deren Länge = 1 gesetzt,m , der Winkel, um welchen sie aus dem magnetischen Me-
1 Scliweigger’s Journ. Bd. XLVIII. S. 100.