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Geschichte der Dynamik.
hangend, und viele Zeit und Mühe der talentvollsten Man-ner mufsten an>>ewendet werden, um den verborgenen Zusam-menhang zweier so nahe liegenden Dinge aufzufinden. Aber-mals ein Beweis des alten Satzes, den wir so oft in der Ge-schichte der Wissenschaft bestätigt finden, dafs der menschli-che Geist beinahe nie den einfachsten und kürzesten Wegwählen kann , um zur Erkenntnifs der Wahrheit zu gelangen.
Dasselbe Princip der Erhaltung der lebendigen Kraft gabauch hier die erste Auflösung des Problems von der Bewe-gung der Flüssigkeiten in Röhren, und die Hydrodynamik desDaniel Bernoulli, die 173S erschien, ist ganz auf diesesPrincip gebaut, ein Werk, das sich durch eine äufserst ele-gante Analyse und durch die höchste Einfachheit der dadurchgewonnenen Resultate vor vielen andern ruhmvoll auszeichnet.
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Der VortrefRichkeit dieses Werkes ungeachtet mufste es aberdoch wünschenswerth bleiben, die Lehre von der Bewegungder Flüssigkeiten auf die ersten und Fundamentalformeln derMechanik überhaupt zurück zu führen. Maclauiun und Jo-hann Bernoulli unternahmen die Ausführung dieses Vorha-bens, jener in seinem Tractat von den Fluxionen und dieserin seiner neuen Hydrodynamik. Die Resultate , zu welchendiese beiden Geometer gelangt sind, stimmen vollkommen un-ter sich überein, obschon jeder einen andern Weg gegangenist, um zu ihnen zu gelangen. Doch schien Maclauiun in sei-nen Beweisen nicht strenge und Jon. Bernoulli in seinerDarstellung nicht deutlich genug gewesen zu seyn, um sichmit dem durch diese Männer herbeigeführten Zustande derneuen Wissenschaft für alle Folgezeit zu begnügen. Beson-ders fand d’Alembert an der Theorie Bernoulli’s vielerlei,wohl mit zu weit getriebener Strenge, auszusetzen, was manihm um so weniger verargen mag, da er uns zugleich, wiefrüher in der Dynamik der festen Körper, so auch hier fürdie Theorie der Bewegung der Flüssigkeiten , den besseren,den einzig wahren Weg gezeigt hat, auf welchem man zurAullösung aller Probleme der Plydrodynamik gelangen kann.Das bereits oben erwähnte Verfahren, wodurch er alle dyna-mischen Fragen auf statische zurückbrachte, indem er dasGleichgewicht zwischen den verlornen Kräften des Systemssuchte, wendete er auch, und mit demselben Glücke, auf dieBewegungen der Flüssigkeiten an. Den ersten Versuch zu diesem