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6,3 (1837) Me - My
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Mechanik.

sich befindet. Da nun der hier betrachtete Körper im Anfangsirgend einer unendlich kleinen Zeit = dt, der Voraussetzung

d s

gemäfs, die Geschwindigkeit = hat, so wird er, wenn

weiter keine äufsere Einwirkung auf ihn statt hat, auch am

d s

Ende dieses Zeittheilchens noch dieselbe Geschwindigkeit

haben, und mittelst dieser Geschwindigkeit sich auch in derselbengeraden Linie fortbewegen, in welcher er schon vorher sichbewegthat. Da aber der Körper am Ende dieses ersten Zeittheilchens,

nicht blofs die frühere Geschwindigkeit, sondern da er in

° dt

der That die Geschwindigkeit ^4-d.^ hat, so mufs der° dt T dt

zweite Theil dieses Ausdrucks, da er, eben wegen des er-wähnten Princips der Trägheit seine Ursache nicht in demKörper selbst haben kann, seinen Grund irgend wo aufserdem Körper haben. Welches nun auch dieses von aufsenkommende, den Körper in seiner Bewegung störende oder dieGeschwindigkeit desselben verändernde Ding seyn mag, des-sen Natur wir vielleicht nie ergründen werden, so kann esuns, zu unserm Zwecke, genügen, die Nothwendigkeif derExistenz desselben in der Veränderung der Geschwindigkeitder Körper, in dieser Veränderung selbst, als in ihrer Wir-kung erkannt zu haben, und diese Wirkung, die wir alleinsehen und selbst messen können, für die uns noch unbe-kannte Ursache, die wir mit dem Namen Kraft bezeichnenwollen, zu substituiren. Auch ist es in der That am ein-fachsten, für das Mafs, das heifst, für die J-Virkung dieserKraft, die Geschwindigkeit anzunehmen, welche von dieserKraft in einer bestimmten Zeit hervorgebracht wird, d. h. dieKraft der von ihr erzeugten Geschwindigkeit proportional zusetzen, und man wird in der Folge sehn, dafs auch dieseAnnahme der Natur und unsern Erfahrungen vollkommen ge-mäfs ist.

Nach dem so eben Gesagten wird also die augenblickliche

O D

ds

Wirkung einer Kraft gleich d. seyn. Es ist aber klar, dafsman diese augenblickliche Wirkung einer Kraft desto betracht-