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6,3 (1837) Me - My
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M e cli an i k.

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mentatoren, und die Römer haben, wie überhaupt in der gan-zen Mathematik, so auch in diesem Theile ihrer Anwendung,auch nicht einen ausgezeichneten Mann hervorgebracht.

Archimedes begnügte sich aber nicht, blofs den Grundzu der neuen Wissenschaft gelegt zu haben; er suchte sievielmehr in manchen ihrer Theile weiter auszubilden. DasPrincip des durch zwei Kräfte bewegten Hebels führte ihnauch auf die Theorie des Gleichgewichts mehrerer Kräfte un-ter einander, auf das eines Systems mehrerer körperlichenPuncte , auf das eines gröfsern Körpers von gegebener Gestalt,und dadurch unmittelbar auch auf die Lehre vom Schwer-puncle der Linien, Flächen und Körper. Seine Untersuchun-gen vom Schwerpuncte des Dreiecks, des Trapez und derFarabel gehören zu den schönsten dieser Art, die uns aus denälteren Zeiten aufbewahrt worden sind. Ebenso verdankt manihm die erste Theorie des Flaschenzugs, der Schraube, derschiefen Ebene u. f.

Die Neueren haben dieses Princip des Gleichgewichts amHebel bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts als die Grundlageder Statik beibehalten , obschon sie an dem Beweise desselbenmancherlei zu ändern suchten. Stevin und Galii.ei, beideim 17- Jahrhundert, suchten den archimedischen Beweis ein-facher zu machen; FIüygens wollte eine wesentliche Lückein jenem Beweise ausfüllen 1 und selbst Lagrange 2 hatte nocheinige Verbesserungen nachzutragen. Aber, abgesehn von die-sem Beweise des Princips der Statik, das, als solches, viel-leicht keines eigentlichen Beweises bedarf, erbaute man darauf,als auf einem sicheren Grunde, das Gebäude der Wissenschaftselbst, wie denn auch in der That dieses Princip hinreicht,alle Probleme der Statik anfzulösen. Doch wurde dieses Ge-bäude nicht eben methodisch errichtet, sondern nur nach undnach in einzelnen Parthien ausgefiihrt, die man dann erst spä-ter in ein systematisches Ganze zu ordnen suchte, ein Ver-fahren, das wohl in allen Wissenschaften, ihrer Natur undder des menschlichen Geistes gemäfs, befolgt werden mufste.Es wird nicht unangemessen seyn , dieses allmalige Fortschrei-

1 Mdm. de lAcad. de Paris 1693.

2 Mecaniqne analytique. Par. 1811. p. 4, Vergl. Art, Hebel Bd.V. S. 160.

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