Am 24. Zuli (344 verkauft er mit seinem Neffen und den übrigen Geinsheims ihren Theil an der BesteSeldeneck an die Burggrafen von Dürnberg, (Beilage 3Ü) wie er ihn feiner Zeit mit seinem verstorbenenBruder Arnold von Götz von Hohenlohe gekauft hatte.
Zu einer Grig-st)erg. Urkunde des Stadtarchivs Rothenburg vom (6. Dezember (342 verkauft „Eh unratvon Seins heim Realitäten, dann wieder am 7. Zum (343 Pflege und Amt zu Rothenfels an Kaiser Ludwig.
Dies; ist wohl der Ehunrat, der mit „Burksin, siner elichen wirtin" Güter in Tiesenstockheimverkauft ^).
Wir haben zwei Eonrads von Seinsheim vor uns, die ganz gleichzeitig leben, der einehat die „Burksin" zur Frau, der andere die Sophie. Letztere war, wie die Orig.-jDerg.-Urkunde vom (4. Za-nuar (349 (Beilage 42) beweist, eine geborene von ROsenberg; er verkaufte mit ihr ein Borwerk zu Opferbein(jetzt Opferbaum) an die geistlichen Frauen zur Himmelspsorten bei Würzburg um die Summe von 306 Hffund Heller.
Der eine Eonrad wird als „Niles" (Ritter), der andere als Edelknecht (armi^er) bezeichnet.Bei dein Berkauf des Borwcrkes zu Opferbein erklärt sich der eine Eonrad als Sohn Erkingers und derAlheit (Zldelheid); einer stanrmt von Wiesenbrunn, der Andere von Kottenheim, die Urkunden werden bald inRandersacker oder Ochsenfurt, bald in Rothenburg ausgestellt, bald wieder in Kitzingen, am 7. Zum (343 erscheintdie Burksin als Gattin des Eonrad, i. Z. (342 die Sophie.
Der Uame wie die Familie der „Burksin" entzieht sich jeder Forschung, da nur das Seinsheim-Siegel ander Urkunde hängt, daher ihre Familie aus dem Siegel nicht zu erkennen, außer man wollte annehmen, daß es
Gatten, in der linken das ihrer Fa-m ilie.
Wie die „Beilage 34" vom (3. Zuli(3 64 beweist, lebten zu dieser Zeit zwei Con-rads von Seinsheim, der eine zu Wie-lanzheim, der andere zu Leimbach. Ersterdürfte der Wann der Burksin sein, da er i. Z.(344 von ihren Verwandten den andern Theil derBeste Seldeneck erbte, den er dann an die Nürn-berger Burggrafen verkaufte. Der Gatte der4?optzie war i. K; etiler zu Rolyenvurg uno pi oer s o hn E rkinger s, hatte, wie eine Grig.-Perg.
Urkunde vom (0. Oetober (343 beweist, einen Sohn Hans und verkaufte am (4. November (343 die Fuchs-mühle und die Walkmühle an den Domherrn Eberhard von Rydern zu Würzburg Durch die „Beilage 3tz"abgedruckte Orig.-H>erg.-Urkunde mit dem großen Siegel des Reichshosrichters zu Nürnberg vom 26. Oetober (366wissen wir, daß Eonrad von Seinsheim damals in Wielanzheim saß; eine andere „Kaiser-Urkunde" v. Z. (363,abgedruckt als „Beilage 35" liegt im Stadtarchiv zu Schweinsurt und bezeichnet Eonrad von Sawensheim als„unsirn und des reichs lieben aetrewen amtmann doselbst zu Sweynsord" Zur December desselbenZahres verzichtet er auf die „des Braut von Sawnsheim genannte Wühle." Derselbe „Eonrad" gibt am 22.September (34? als Aeltester vom Landgericht Rothenburg den beiden Hohenlohes, Ulrich und Gottsriedund deren Dienern und Bögten bekannt, daß sie in die Güter des Sigfried Birneborn eingewiesen werden ^^). Am((. November (333 erscheint er am Utontag vor St. Wartinstag aus einer Rothenburger Urkunde mit seinemSohne Friedrich, und verkauft mit ihm recht und redlich das Fuchslehen oberhalb Ochsensurt an der Awe sammtZubehör, und nennt ihn das Fundationsbuch Alberts von Hohenlohe v. Z. (356 „Eonrad von Sawnsheimjunior, Sohn E rking ersch).
Die vom Bischof ihm zugewiesenen Lehen waren — 3 Zoch Weinberge „am Stein zum Spunt unten imHirsch" genannt, andere Grundstücke, Zehentrechte und die „obere Badstube zu Würzburg". Nach dem Tode seinesBaters erhielt er auch das Bad, den 3. Theil des Zehents zu Bcrgtheim und die Lehenherrschast zu Rothenseis,wie das Ankunstsbuch des Bischofs Albert von Hohenlohe in Würzburg, Nr. 32, pnF. 274 bestätigt.
Die Bäder, damals „Badstuben" genannt, spielten im Wittelalter eine wichtige Rolle, sie wurden theils derGesundheit wegen, theils zum Vergnügen eifrigst eultivirt; so waren z. B. in Nürnberg zu jener Zeit (( Badstuben,
h Grig.-Perg.-Urkunde im k. Reicksarchiv.
Als Zeugen siegelten den Kaufvertrag: Lrkiuger von Seinsheim, armier — (also ein jüngerer), Eberhard von Hirsch-Horn, Conrad von Neweustein, säuuntlich in Würzburg. Die Grig.-Herg.-Urkunde, gut erhalten, liegt im k. Reichsarchiv zu München.
Grig.-Perg.-Urkunde im k. Reichsarchiv. Längs Regesten — VII. 579.
f) Das Fuchslehen darf nicht mit der ebenfalls bei Gchsenfurt gelegenen Fuchsmühle verwechselt werden, dieJahre früherveräußert worden war. An der einen Urkunde hängt der Siegel des Würzburger Hochstifts, an der andern das des Conrad von Seins-heim. Beide liegen im k. Reichsarchiv.
eine fehlerhafte Schreibweise für „Burgsin u"ist, iu welchen; Falle sie mit der Familie vonThüngeu iu Verbindung zu bringen wäre, wasaber kaum richtig sein kann. Daß dagegendie Gattin des Tourad, Sohn Erkin-gers, S 0 phie, eine g e b 0 r n e v 0 n R 0 s e n-berg war, beweist das an der Urkundevom (4. Zanuar (349 angehängte Al-lianzwappen primitiver Art; sie hältin der rechten Hand das Wappen des