Sigismund, lag aber dafür in steter Fehde mit Geinsheim, Heßberg, den Burggrafen von Nürnberg und dem größ-ten Theil des Adels in Franken,
Der Erkinger, welcher i, Z. (36^ in Randersacker saß, ist wahrscheinlich ein Eohn des Con-rad von Geinsheim, der zu Wässerndors saß, wohin er später übersiedelte, denn als Kunz Heilmann unddessen Gattin einen Weinberg an den Domvicar Peter von Kranach verkauften, siegelte er „Erkinger von ^5 a-vensheim zu Wässerndorf".
(Randersacker, Frickenhausen, Warktstest, NIarktbreit, Sominer- und Winterhausen trieben erfolgreichen Wein-bau, wie auch heute noch)
Hildebrand von Geinsheim.
Der e r sie Hild e b r a n dstarb b e-kanntlich vor ( 253, nach ihm erschei-nen in der letzten Hälfte des (3. und erstenHälfte des sch Jahrhunderts verschiedeneHildebrands, deren Filiation nicht alle-mal zu finden ist, auch lebten deren minde-stens 3 oder ^ zu gleicher Zeit; gegen dasEnde des (H. Jahrhunderts verschwindet derName wieder, so daß bei dem Vertrag vonseine Gattin Hedwig als Wittwe zurückließ, ist unerfindlich, ein anderer nach (3(5 noch lebender Hildebrand warnach (V Gestreicher — ein Eohn Erkingers I. und hatte eine Eatharina zur Frau.
Wir kennen das alte herzförmige Siegel des zweiten Hildebrand; das hier oben abgebildete istdas des Hildebrand, der i, Z. (3^3 zu Gchsenfurt saß und mit Eckelin von Geinsheim die als„Beilage 35" abgedruckte Gchsensurter Urkunde siegelt, an welcher dasselbe in ziemlich desectem Zustande hängt.
Die Kosenamen - Brant, Hilprant, Brändlin und Brendelin weisen uns aus den Stammvaterder Btephansberger Linie, den schon der fürstl, Achwarzenberg'sche Eentral-Archiv-Director Berger i. Z. (3^5als 5ohn des Heinrich von Zeinsheiin zu Kottenheim bezeichnet hat, dann von (360—66 in den Würz-burger Lehenbüchern antraf und i, Z, (373 als Lehenträger des Bischofs Gerhard von Würzburg bezeichnet, und deri, Z. (376 (3(. October) eine Urkunde Gerlachs von Hohenlohe als Zeuge siegelt, ^chon i, Z. (323 nennt ihnder Bischof Wolfram von Würzburg „Brant von Zawnzheim zu Kottenheim", und i. Z, (36-( begegneter uns in Rothenburger Urkunden (Beilage (!) als „Brant von Haundorf"^). — Da es sich selbstverständlichnicht in ehr um den Hildebrand handeln kann, der i Z (3(5 die Hedwig als Wittwe zurückließ, müssen wirdie beiden Hildebrands auseinanderzuscheiden suchen, deren einer, laut „Beilage I/" i, Z. (327 miteiner Gattin Elisabeth und der andere, der in „Beilage 15" mit der Eatharina als Gattin erscheint, unddieser ist der Eohn des „weiland" Heinrichs von Kottenheim, den st). Gestreicher für einen ^5ohnErkingers II. hielt.
Welcher Hildebrand aber, laut „Beilage die Lehen zu Bchmaleck und Rücklein erhielt und i. Z.(33H starb, läßt sich nicht bestimmen. Wahrscheinlich ist es der i. Z. (333 in Wiesenbrunn Gesessene.
Die Heinriche und Hildebrands wechseln so oft und zur gleichen Zeit, daß eine sichere Filiation ganzund gar unmöglich ist. 5o verbürgten sich, laut Ankunstsbuch der Burggrasen von Nürnberg, die GebrüderHeinrich und Hildebrand von Geinsheim mit dem Vogt von Winzenberg für eine Schuld der Wadt Ro-thenburg, wo die beiden Brüder derselbe Grabstein deckte. s(32^> u, (33^.)
Der eine Hildebrand starb i. Z. (33^, der andere (333, mit letzterein im selben Zahre seineGattin Jutta, und ist es nicht möglich, diesen einzureihen, wenn es nicht der ist, der am 2ch April (333 zu
Auch der historische verein von Bamberg erwähnt diesen Hildebrand v. 5. in seinem Zp Jahresbericht auf P--A. 6? alsZeugen Gerlachs von Hohenlohe, mit dem er eine Urkunde siegelt, welche den Verkauf einiger Dörfer an den Endres Truchseß i. I.töcZ betrifft.
Lechaus i. Z, (3s)7 selber bereits nicht mehrvertreten ist.
Daß Hildebrand II. ein BohnHilde brands I. war, steht fest, ebenso,daß er die Agnes von Gberchein zur Frauhatte, wir wissen auch, daß der andereHildebrand ein Bohn des ältestenHeinrich war, wessen Eohn aber der i Z.(3(5 verstorbene Hildebrand war, der