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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
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durch die schon oben ( Z. sz) angeführten Rechnungen der sphärischenTrigonometrie auch den einen Winkel M8' dieses Dreiecks, d> h. denStundenwinkel der Sonne oder die wahre Zeit der Beobachtung be-stimmen.

Da es aber gegen den Zweck dieser Blätter ist, in jene für diemeisten Leser etwas verwickelten Rechnungen einzugehen, so wird eshinreichen, zu zeigen, wie sich diese Aufgabe durch den Globus auf-lösen lasse.

Gesetzt, man habe am zosten Juli Nachmittags mit einem Qua-dranten (Z. 43) zu Wien die Höhe des Mittelpunkts der Sonne gleich290.7s zu einer Zeit gefunden, wo die Uhr 4/- 30' gab. Man bringenun den Globus auf die Polhöhe von Wien (48° 12'), den Ort derSonne (Länge t2S°.i8 nach Z. sz) unter den Ring, und die Rose aufZ2 Uhr. Dann drehe man die Kugel gen West, bis dieser Ort derSonne (mittels des oben Z. 200 erwähnten Streifens zu messen) dieHöhe von 29° is' über dem Horizonte des Globus erreicht. Wenn indieser Lage die Rose 4^ 27' zeigt, so ist die gesuchte wahre Zeit jenerbeobachteten Höhe 4/- 27' und daher die Voreilung der Uhr gegen wahreZeit in jenem Augenblicke gleich 3 Minuten.

Auf ähnliche, nur minder einfache Weise wird man zu demselbenZwecke sich auch der Fixsterne, statt der Sonne, bedienen. Um auchdieß durch ein Beispiel zu erläutern, wollen wir die Beobachtung vor-nehmen, welche der berühmte Reisende Karsten Niebuhr am iitenOctober i7St zu Alexandrien angestellt hat. Er fand daselbst mit seinemQuadranten in der Abendstunde, als seine Uhr icU- 47' 20" zeigte, aufder Ostseite des Himmels die Höhe Aldebarans (eines Sterns der erstenGröße im Stier) gleich 28° 34'. Um daraus die Zeit dieser Beob-achtung, oder, was dasselbe ist, die Correction der dabei gebrauchtenUhr zu finden, bringe man den Globus auf die Polhöhe von Alexandrien(31° 12'), den Ort der Sonne (deren Länge 197° 16' nach Z. S3 ist)unter den Ring und den Zeiger auf 12 Uhr. Dann befestige man denobersten Endpunkt des oben (Z. 200) erwähnten Streifens auf demhöchsten Punkt der Kugel, und drehe diese Kugel gen West, bis Alde-baran auf der Ostseite des Himmels die Höhe von 28° 34' über demHorizonte des Globus erreicht. Da in dieser Lage der Kugel die Rosederselben io/-49' zeigt, so ist dieß zugleich die wahre Zeit (Z. 158) derBeobachtung und daher die Verspätung der Uhr gegen wahre Zeit indem Augenblicke der Beobachtung 1' 40".

Wie man aber, wenn man bereits die wahre Zeit einer Beobachtungkennt, auch die mittlere und die Sternzeit derselben ableiten, und da-durch den Stand der Uhr gegen diese beiden letzteren Zeiten bestimmenkann, ist bereits oben G iss und iso) gesagt worden.

H. 213. (Gebrauch des AequatarS statt der Rase.) Die letzte lind Über-haupt alle vorhergehenden Auflösungen durch den Globus lassen sichallerdings nicht mit derjenigen Schärfe ausführen, die man mit den