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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
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die vorhergehende. Man kann übrigens durch eine strenge Rechnungzeigen, daß in Folge eines solchen widerstehenden Mittels die großeAxe, also auch die Umlaufszeit des Kometen um die Sonne immerkleiner werden, und daß daher der Körper selbst endlich in die Sonnestürzen muß. Die Excentricität der Bahn aber und die Lange desPerihclinnis werden durch diesen Widerstand bestimmten Veränderungenausgesetzt, die mit der Folge der Zeit oder mit der Annäherung derKometen zur Sonne immer kleiner werden, deren Periode aber dieselbemit der jedesmaligen Umlaufszeit des Kometen ist. Nach den Beob-achtungen nimmt die Geschwindigkeit des erwähnten Kometen nahe umihren tausendsten Theil während der Zeit von zehn Revolutionen zu.Wenn diese Zunahme gleichförmig bliebe, so würde diese Geschwindigkeitin isooo Jahren das Doppelte von dem gegenwärtigen seyn. WennJupiter während einem Zeiträume von einer Million Jahren den mil-liarten Theil seiner Geschwindigkeit gewinnen möchte, so würde er erstin 70 Millionen Jahren den tausendsten Theil gewonnen haben, und eswürde eine noch roomal längere Zeit erfordert werden, die ursprünglicheGeschwindigkeit dieses Planeren auf das Doppelte derselben zu bringen.Aber, so groß auch diese Perioden erscheinen, die Folge davon würdedoch eine immerwährende Annäherung und endlich ein Herabstürzendieses Planeten in die Sonne seyn. Eben so wird also auch im Laufeder Zeiten, nach Millionen von Jahren, die Umlanfszeit der Erde nurmehr die Hälfte, oder noch ein kleinerer Theil der gegenwärtigen seyn,und endlich wird auch sie, so wie alle Planeten, wieder zu der Sonnezurückkehren, von der sie genommen worden ist. Die große Entfernungjener Epoche wird das endliche Eintreffen derselben und die Erfüllungunseres Schicksals nicht hindern. Sobald es ausgemacht ist, daß diehimmlischen Körper sich in einem widerstehenden Mittel bewegen, so isteine immerwährende Bewegung derselben und eine ewige Dauer desganzen Systems, so wie es jetzt besteht, unmöglich.

Seite 333, vor Zeile 14 v. unten:

Die Engländer geben ihrem Meridian- oder Mauerkreise eine etwasveränderte Gestalt, die man in Fig. 27 abgebildet sieht. Man wird,nach der bereits vorausgegangenen Erklärung des deutschen Kreises, dasAllgemeine dieser Veränderung schon bei dem ersten Anblicke der Zeich-nung übersehen. Das Fernrohr KIZ ist zwischen zwei parallelen, untereinander verbundenen Kreisen kl, 15 befestiget. Diese Kreise, deren jederseine Eintheilung trägt, drehen sich zugleich mit dem Fernrohre um diehorizontale Axe tll!, und die Größe der Drehung wird durch die vierMikroscvpe?, zr abgelesen, die an den beiden Mauerpfeilern befestigetsind, auf welchen das ganze Instrument steht. Senkrecht auf das Fern-rohr ist eine Röhre LO in der Mitte der Are III! befestigt, in welcher,bei der horizontalen Stellung des Fernrohrs, das Bleiloth hängt,dessen unteres Gewicht in dem Gefäße bei 6 im Wasser geht, um die